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Ausland

Malaria-Fall in Italien: Staatsanwaltschaft ermittelt

Donnerstag, 7. September 2017

Trient/Brescia – Nach dem Tod eines Mädchens, das sich in Italien mit Malaria infiziert hatte, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Trient wegen fahrlässiger Tötung. Die Ermittlungen sollen präzise die Klinikaufenthalte rekonstruieren, um zu klären, wer für den Tod der Vierjährigen verantwortlich ist, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Das Mädchen war am Montag im Krankenhaus in Brescia gestorben, nachdem es zuvor in einer Klinik in Trient wegen einer anderen Krankheit behandelt worden war.

Dort befanden sich laut Nachrichtenagentur ADNkronos zu der Zeit auch zwei Mädchen aus Afrika, die an Malaria erkrankt waren. Sie seien von demselben Erreger infiziert worden wie die Vierjährige. Diese wiederum hat sich dem Ge­sund­heits­mi­nis­terium zufolge noch nie in einem Land aufgehalten, in dem die Infektionskrankheit auftritt.

Vierjährige stirbt in Italien an Malaria

Brescia – Ein vierjähriges Mädchen ist im italienischen Brescia an Malaria gestorben. Wie sich das Kind in Italien mit der tropentypischen Krankheit infizieren konnte, sei noch nicht abschließend geklärt, sagte eine Sprecherin des Krankenhauses in Brescia heute. Das Ge­sund­heits­mi­nis­terium beauftragte Experten damit, den Ansteckungsweg zu klären. (...)

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Untersucht wird nun, ob Hygienevorschriften in einem der Krankenhäuser nicht beachtet wurden. Die Staatsanwaltschaft prüft auch Dokumente eines Krankenhauses in Portogruaro bei Venedig, wo das Mädchen Mitte August in Behandlung war, bevor es nach Trient überwiesen wurde. © dpa/aerzteblatt.de

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