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Millionenförderung für Jenaer Forschung zu Ernährungstypen

Freitag, 8. September 2017

Jena/Berlin – Rund 2,7 Millionen Euro erhält die Jenaer Forschungsgruppe „Nutrional Concepts“ in den kommenden fünf Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Gruppe entwickelt evidenzbasierte Konzepte für verschiedene Ernährungstypen, also für Vegetarier, Veganer und andere.

„Unser Ziel ist es, Ernäh­rungskonzepte für gesunde Personen mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten zu entwickeln, mit denen sichergestellt werden kann, dass sie alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge aufnehmen“, erklärte die Leiterin der neuen Nachwuchsgruppe Christine Dawczynski. Diese ist am Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit (nutriCARD) der Universitäten Jena, Halle und Leipzig angesiedelt.

Im ersten Schritt wollen die Wissenschaftler Biomarker identifizieren und validieren, die bestimmte Ernährungsmuster verlässlich reflektieren. Zum Beispiel ließen sich Omega-3-Fettsäuren marinen Ursprungs bereits gut im Blut nachweisen – ähnliches wollen die Forscher auch für den Konsum von ballaststoffreichem Getreide, Fleisch, Milchprodukten, Schokolade, Fast Food oder Gemüse und Obst erreichen.

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„Wir wollen Biomarkerprofile als eine Art Fingerabdruck des Ernährungsmusters etablieren, um dadurch Probandengruppen besser charakterisieren zu können und den Einfluss der Ernährungsmuster stärker in der Auswertung der Studienergebnisse berücksichtigen zu können“, so Dawczynski.

Im Anschluss wollen sie Ernährungskonzepte für verschiedene Ernährungstypen entwickeln und mittels Studien validieren. © hil/aerzteblatt.de

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