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Hochschulen

Deutsche Forschungs­gemeinschaft unterstützt Greifswalder Kinderonkologen

Montag, 11. September 2017

Greifswald – Die Neuroblastomforschung an der kinderonkologischen Abteilung der Universitätsmedizin Greifswald erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die kommenden zwei Jahre 265.000 Euro. Kurz zuvor hat das Wiener Biotech-Unternehmen Apeiron AG die europäische Zulassung für eine Immuntherapie zur Behandlung des Neuroblastoms erhalten. Eine wichtige Voraussetzung dafür waren mehrere klinische Studien an der Kinder- und Jugendmedizin Greifswald, an der junge Patienten aus aller Welt teilgenommen haben.

Mit dem Geld der DFG soll nun die kombinierte Immuntherapie weiterentwickelt und ein Impfstoff getestet werden. „Die Marktzulassung für die Immuntherapie ist ein Meilenstein in unserer inzwischen fast 25-jährigen Neuroblastom-Forschung“, sagte der Greifwalder Kinderonkologe Holger Lode.

Das Neuroblastom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Kindern. Sie machen fast acht Prozent aller Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter aus. An Neuroblastomen erkrankte Kinder ohne Metastasen haben laut den Greifswalder Wissenschaftlern Heilungschancen von 70 bis 90 Prozent. Sind bereits Metastasen vorhanden und tritt der Tumor sehr aggressiv auf, dann sei er wesentlich schwieriger zu behandeln, die langfristige Überlebenschance liege bei 30 bis 50 Prozent.

Die Greifswalder Kinderonkologen haben in den vergangenen Jahren die spezielle Immuntherapie für Kinder mit einem Neuroblastom bis zum klinischen Einsatz weiter entwickelt. Die Behandlung beruht auf einem Antikörper, der die Krebszellen als körperfremd markiert und so für das Immunsystem zur Bekämpfung sichtbar macht. Die Entwicklung der neuen Therapieform geschah in einem internationalen Netzwerk und einer deutschen Gruppe an der Universitätsmedizin Greifswald. © hil/aerzteblatt.de

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