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Ausland

Neue Fälle von Chikungunya-Fieber in Italien

Dienstag, 12. September 2017

Rom – In Rom sind vier neue Fälle von Chikungunya-Fieber aufgetreten. Das berich­teten italienische Medien heute. Das Virus, das normalerweise in tropischen Ländern auftritt und zu hohem Fieber und starken Knochen- und Gelenkschmerzen führt, wird durch Mücken übertragen. Bereits kurz zuvor gab es drei Fälle von Chikungunya in Anzio, 60 Kilometer südlich von Rom.

Die Region Latium forderte die Stadt Rom auf, stärker gegen die Ausbreitung vorzugehen. Um die Bekämpfung der Mücke besser zu koordinieren, ist für heute ein Treffen der Verantwortlichen von Region und Kommune vorgesehen. Für Anzio haben die Behörden bereits ein vierwöchiges Blutspendeverbot für Personen verhängt, die sich in jüngster Zeit dort aufgehalten haben.

Bereits im August 2007 waren in Italien in der Region Emilia Romagna 250 Fälle von Chikungunya registriert worden. Damals starb eine Frau, die jedoch auch an anderen Krankheiten gelitten hatte.

© kna/aerzteblatt.de

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