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Ärzteschaft

NAV-Virchowbund erachtet Ausstieg aus Budgetierung für wichtig

Mittwoch, 13. September 2017

Berlin – Es muss der erste Schritt einer neuen Bundesregierung sein, den Einstieg in den Ausstieg aus der Bugetierung zu beschließen. Mit diesem Appell hat sich der NAV-Virchowbund heute im Vorfeld der Bundestagswahl geäußert. Es müssten „zunächst alle Leistungen der Grundversorgung entbudgetiert werden“, regte der Bundes­vorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dirk Heinrich, an. Dies müsse für Leistungen der Hausärzte wie der Fachärzte gleichermaßen gelten.

Das entsprechende gemeinsame Signal von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und den in der Allianz deutscher Ärzteverbände zusammengeschlossenen Berufs­verbänden von Haus- und Fachärzten in dieser Woche sei dabei ein erstes wichtiges Zeichen in Richtung Politik gewesen. Es verdeutliche, dass die Praxisärzte über alle Fachgruppen hinweg die Versorgung vor Ort mitgestalten wollen.

„Die Fachärzte für Allgemeinmedizin sind und bleiben ebenso wie die hausärztlichen Internisten erster Ansprechpartner für den Patienten und Koordinator multimorbider Menschen“, sagte Heinrich. Aber beispielsweise auch die Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin als ‚Hausärzte der Kinder‘ oder die Gynäkologen als ‚Hausärzte der Frauen‘ leisten heute bereits Grundversorgung.

Heinricht appellierte mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen in der ambulanten Versorgung an die Einigkeit aller Praxisärzte. „Wenn nun eine Arztgruppe allein um das größte Stück vom Kuchen kämpft, anstatt gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Torte größer wird, ist das für mich zu kleines Karo“, erklärte er. Es werde den anstehenden Aufgaben, wie beispielweise der Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung, der weiteren Ambulantisierung und Spezialisierung sowie den Herausforderungen durch die Digitalisierung, auch nicht gerecht. © EB/aerzteblatt.de

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