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Politik

Wagner neuer Präsident des Deutschen Pflegerates

Freitag, 15. September 2017

Berlin – Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK), ist neuer Präsident des Deutschen Pflegerates. Er löst Andreas Westerfellhaus (61) ab, der seit 2009 an der Spitze der Interessenvertretung der 1,2 Millionen professionell Pflegenden in Deutschland stand und nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren durfte.

Wagner wurde 1957 in Kelheim in Niederbayern geboren und lebt in Berlin. Er ist gelernter Gesundheits- und Krankenpfleger und absolvierte unter anderem ein Master-Studium Pflege und Gesundheitswissenschaften in Edinburgh.

Zwischenzeitlich arbeitete er als Lehrer für Pflegeberufe und Direktor des Instituts für Pflegeforschung am Klinikum Nürnberg. Seit 2006 war er Vizepräsident des Pflegerates. Von 2005 bis 2009 war er erster Vizepräsident des Weltverbands der Pflegeberufe ICN. Er verfügt über langjährige Erfahrungen in nationaler, europäischer und internationaler Pflegeberufspolitik.

Der 1998 gegründete Deutsche Pflegerat ist der Dachverband der Berufsverbände des deutschen Pflege- und Hebammenwesens. Er vertritt nach eigenem Bekunden die Interessen der 1,2 Millionen Beschäftigten in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege sowie von Hebammen und will ihnen eine stärkere Stimme im Gesundheitswesen verschaffen.

Der Pflegerat ist Mitausrichter des Deutschen Pflegetages, der zentralen jährlichen Veranstaltung für Pflege in Deutschland. Inhaltlich setzt er sich seit Jahren unter anderem für die Einrichtung von Landespflegekammern und einer Bundespflege­kammer nach dem Vorbild von Ärzte- und Rechtsanwaltkammer ein. © kna/aerzteblatt.de

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