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Politik

FDP für Eizellspenden und nicht kommerzielle Leihmutterschaft

Freitag, 22. September 2017

Würzburg – Die FDP will gesetzliche Schranken in der Reproduktionsmedizin abbauen. So könnten Eizellspenden oder eine Leihmutterschaft, beides in Deutschland bisher verboten, „unter bestimmten Umständen eine richtige Entscheidung sein“, sagte FDP-Generalsekretärin Nicola Beer der Tagespost in Würzburg. Ethische Fragen müssten dabei individuell geklärt werden, eine psychologische Betreuung sei unabdingbar.

Beer verwies auf „viel Schmerz und Trauer“ bei Paaren, die auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen könnten. „Dem Lebensglück von Menschen rigorose Riegel vorzu­schieben“, sei nicht angebracht. Weder Eizellspende noch Leihmutterschaft dürften jedoch zum Erwerbszweig mutieren. „Niemand sollte beispielsweise die Not einer Frau ausnutzen können, um sie durch Zahlungen hoher Summen zur Spende von Eizellen oder zum Austragen eines Kindes zu bewegen“, erklärte die FDP-Politikerin. © kna/aerzteblatt.de

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