Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

WHO warnt vor Cholera-Ausbruch in Bangladesch

Montag, 25. September 2017

Cox’s Bazar – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) warnt vor einem Cholera-Ausbruch in den überfüllten Flüchtlingslagern in Bangladesch. Hunderttausende Flüchtlinge aus Myanmar hätten keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, erklärte die WHO heute. Das Risiko für einen Cholera-Ausbruch sei „sehr hoch“. Auch Lebensmittel und Medikamente seien in den rund 70 Lagern im Grenzgebiet knapp.

Seit vier Wochen sind nach UN-Angaben 436.000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya nach Bangladesch geflohen. Dort lebten in Flüchtlingslagern im Grenzgebiet bereits mindestens 300.000 Menschen, die schon zuvor vor der Gewalt in Myanmar geflohen waren.

Der Konflikt in Myanmar war Ende August eskaliert, als Rohingya-Rebellen Soldaten und Polizisten angriffen und dutzende Sicherheitskräfte töteten. Das Militär reagierte mit brutaler Gegengewalt. Hunderte Menschen wurden umgebracht, ihre Häuser niedergebrannt.

Die UNO spricht von „ethnischen Säuberungen“. Die Rohingya gehören zu den am stärksten verfolgten Minderheiten weltweit. Die Muslime in dem mehrheitlich buddhistischen Land sind seit Jahren Repressionen ausgesetzt. © afp/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

13. April 2018
Genf – Für mehr als zwei Millionen akut vom Hungertod bedrohte Kinder im zentralafrikanischen Kongo gibt es einen Lichtblick. Bei der internationalen Geberkonferenz kamen mindestens 530 Millionen
Finanzspritze für Hilfe im Kongo
12. April 2018
Niamey – Im westafrikanischen Niger ist ein deutscher Entwicklungshelfer entführt worden. Die in Bonn ansässige Hilfsorganisation Help bestätigte heute die Entführung ihres Mitarbeiters und erklärte,
Deutscher Entwicklungshelfer im Niger entführt
10. April 2018
Berlin – Deutschlands Ausgaben für die Entwicklungshilfe haben im vergangenen Jahr die international angepeilte Quote verfehlt. Nachdem die Bundesrepublik das Ziel von 0,7 Prozent des
Deutschland rutscht unter Zielmarke für Entwicklungshilfe
6. April 2018
Caracas – In Venezuela sind seit Jahresbeginn nach Angaben von Menschenrechtlern mindestens 54 Kinder an Masern gestorben. „Wir rufen einen Gesundheitsnotstand aus“, erklärte die
Hilfsorganisation schlägt wegen Masern in Venezuela Alarm
3. April 2018
Genf – Mit zwei Milliarden US-Dollar will die internationale Gemeinschaft die dringendste Not im Bürgerkriegsland Jemen lindern. Das ist das Ergebnis der heutigen UN-Geberkonferenz in Genf.
Staaten spenden zwei Milliarden US-Dollar für Menschen im Jemen
28. März 2018
Bamako – Im westafrikanischen Mali sind vier örtliche Mitarbeiter einer Hilfsorganisation in einem von radikalen Islamisten heimgesuchten Gebiet entführt worden. Die Helfer waren zum Zeitpunkt der
Mitarbeiter einer Hilfsorganisation in Mali entführt
27. März 2018
Köln/La Guajira – Die Hilfsorganisation Malteser International hat angekündigt, venezolanische Flüchtlinge im Norden Kolumbiens zu unterstützen. Dem weltweiten Hilfswerk des Malteserordens zufolge

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige