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Vermischtes

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ärzte in Neubrandenburg

Donnerstag, 28. September 2017

Neubrandenburg – Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen vier Ärzte eines Neubran­denburger Klinikums. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung und der fahr­lässigen Körperverletzung, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Gerd Zeisler, heute. Es gehe um mehrere Patienten.

Die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern habe die Strafanzeige gestellt. In der Folge habe es bereits am Montag eine Durchsuchung in dem Krankenhaus gegeben, wobei Patientenakten vorläufig beschlagnahmt und mitgenommen wurden. Zuvor hatte der Neubrandenburger Nordkurier berichtet.

„Wir haben geprüft, ob sich Anhaltspunkte ergeben, dass es sich um Straftaten handeln könnte“, sagte Zeisler mit Bezug auf die Strafanzeige der Ständevertretung. Daraufhin habe man sich für die Durchsuchung entschieden. Weitere Details könne man derzeit nicht nennen.

„Es handelt sich immer noch um einen Anfangsverdacht“, sagte Zeisler. Die Akten soll nun ein medizinischer Sachverständiger begutachten und auswerten. Anzeigen gegen Mediziner von ehemaligen Patienten oder Angehörigen von Verstor­benen gebe es häufiger. Eine Anzeige von der Ärztekammer sei seltener. © dpa/aerzteblatt.de

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