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Ausland

Japan: Tod durch Überarbeitung

Freitag, 6. Oktober 2017

Tokio – Vier Jahre nach dem tödlichen Herzinfarkt einer jungen Reporterin hat der japanische Sender NHK eingeräumt, dass ihr Tod auf Überarbeitung zurückzuführen sei. Der öffentliche Sender kündigte gestern an, seine Arbeitskultur zu ändern. Die 31-jährige Politik-Reporterin hatte 159 Überstunden in einem Monat gemacht und war im Juli 2013 tot in ihrem Bett gefunden worden.

Ein Jahr danach stellten die japanischen Behörden fest, dass ihr Tod mit Überarbeitung zusammenhänge. Sie hatte in dem Monat vor ihrem Tod nur zwei Tage frei gehabt. Der Sender NHK machte den Fall aber erst vier Jahre später öffentlich. Der Tod der jungen Frau schockierte die japanische Öffentlichkeit besonders, denn NHK hatte immer wieder das hohe Arbeitspensum in Japan angeprangert und über Fälle von Überarbeitung in anderen Unternehmen berichtet. © afp/aerzteblatt.de

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lupus1955
am Dienstag, 10. Oktober 2017, 15:57

Tod durch Überarbeitung

interessant wäre die Beschreibung, wie behördlicherseits nach einem Jahr der Zusammenhang zwischen Tod durch Herzinfarkt und der Arbeitsbelastung nachgewiesen wurde.
LNS

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