Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Medizin

Randomisiert kontrollierte Studien: Verlässliche Evidenz auch zu Innovationen

Freitag, 6. Oktober 2017

Köln – Randomisiert kontrollierte Studien (RCT) sind weder innovationsfeindlich noch ein Gegensatz zu Beobachtungsstudien – inklusive der „Real World“-Evidenz. Darauf hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hingewiesen.

Dem Institut zufolge ermöglichen nur RCT „einen fairen Vergleich von medizinischen Maßnahmen“ und liefern damit „die verlässlichste Evidenz über Mehrwerte von Innovationen“. Denn nur durch die zufällige Zuteilung der Studienteilnehmer werde sichergestellt, dass sich bekannte und unbekannte Patientenmerkmale in den verschiedenen Studiengruppen gleich verteilten, heißt es vom IQWiG. Jede andere Verteilung würde dagegen zu verzerrten, weniger verlässlichen Studienergebnissen führen.

Das Institut weist zudem darauf hin, dass die Vielzahl methodischer Varianten von RCT auch bei hoher Innovationsdynamik pragmatische Wege bietet, um zu robusten Studienergebnissen zum Nutzen und Schaden von medizinischen Verfahren und Produkten zu kommen.

Einen aktuellen Überblick über die Möglichkeiten moderner Studiendesigns von RCT, die auch speziellen Forschungsfragen und klinische Rahmenbedingungen gerecht werden, haben Stefan Lange, Stefan Sauerland, Jörg Lauterberg und Jürgen Windeler vom IQWiG in einer Übersichtsarbeit im Deutschen Ärzteblatt geliefert. © EB/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

16.11.17
Gießen erhält neues Zentrum für die Lungen- und Infektionsforschung
Gießen – Der Campus Natur- und Lebenswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen erhält einen Neubau für die Lungen- und Infektionsforschung. Am Mittwoch erfolgte der erste Spatenstich für das......
14.11.17
Bill Gates investiert 50 Millionen Dollar in Alzheimerforschung
London – Microsoft-Gründer und US-Milliardär Bill Gates unterstützt die Alzheimer-Forschung mit einer zweistelligen Millionensumme. Er sei zuversichtlich, dass es der Wissenschaft gelingen könne, den......
09.11.17
Bundesministerium für Gesundheit fördert Deutsches Cochrane-Zentrum
Berlin – Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) fördert das Deutsche Cochrane-Zentrum in Freiburg mit bis zu einer Million Euro jährlich. Das Bundesverwaltungsamt verschickte heute den offiziellen......
06.11.17
Neue Empfehlungen für die Vertrags­verhandlungen zu klinischen Studien
/dpa Berlin – Gemeinsame Empfehlungen für die Vertragsverhandlungen vor klinischen Studien haben die Deutsche Hochschulmedizin, die Koordinierungszentren für klinische Studien (KKS-Netzwerk) und der......
24.10.17
Millionenförderung für Forschung zu zoonotischen Infektionen
Berlin – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird das neugegründete nationale Forschungsnetz zoonotische Infektionskrankheiten in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 40......
19.10.17
Gebärmutterhals­krebs-Früherkennung: Förderung für Jenaer Forschung
Jena – Einen automatisierten Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs entwickeln fünf Projektpartner am „InfectoGnostics“ genannten Forschungscampus in Jena. Das Bundesministerium für Bildung......
17.10.17
Deutsche Herz-Kreis­lauf-Forschung international erfolgreich
Berlin – Die deutsche Herz-Kreislauf-Forschung wird international stärker wahrgenommen und anerkannt. Darauf hat die Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) hingewiesen. „Analysen zeigen, dass in......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige