NewsÄrzteschaftApp soll Psychiatern und Psychotherapeuten klinischen Alltag erleichtern
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

App soll Psychiatern und Psychotherapeuten klinischen Alltag erleichtern

Freitag, 6. Oktober 2017

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat eine Anwendung für Smartphones und Tablets herausgebracht. Sie richtet sich an Psychiater, Psychotherapeuten sowie Haus- und Fachärzte. Auch Studierende können die App nutzen, um sich mit dem Fach Psychiatrie und Psychotherapie vertraut zu machen. Die kostenlose Anwendung funktioniert unabhängig von einem Internetzugang.

Neben einem umfangreichen Wissensteil zu psychischen Störungen, der Diagnostik und Therapie und den Empfehlungen aus den aktuellen Leitlinien enthält die App ein kompaktes Nachschlagewerk für Notfallsituationen in der Versorgung psychisch erkrankter Menschen. Der integrierte Teilhabekompass der DGPPN bietet zudem eine Übersicht zu allen beruflichen Integrationsmaßnahmen. Kurze Wissenstests und Extras wie BMI-Kalkulator oder Promillerechner ergänzen das Angebot.

Anzeige

„Mit der App ist nun praktisches Expertenwissen gebündelt und immer zugänglich“, sagte Isabella Schneider, die die App federführend entwickelt hat. Das erleichtere nicht nur Psychiatern den Alltag enorm, sondern unterstütze auch andere Berufsgruppen, die mit der Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen betraut sind. „Wir erweitern die Anwendung nun sukzessive und geben Fachkräften damit ein neues Standardwerkzeug an die Hand“, so Schneider. © hil/sb/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

23. Mai 2019
Berlin – Psychische Erkrankungen sorgen in Deutschland weiterhin für die längsten Fehlzeiten von Arbeitnehmern. Das zeigt eine Untersuchung der Bundes­psycho­therapeuten­kammer, die heute in Berlin
Längste Fehlzeiten weiterhin durch psychische Erkrankungen
7. Mai 2019
Dresden – Die Technische Universität (TU) Dresden will wachsendem Stress bei Studierenden und Beschäftigten vorbeugen und arbeitet deshalb mit der AOK Plus an einem Maßnahmenpaket. Das Studium und die
TU Dresden will psychischen Erkrankungen vorbeugen
2. Mai 2019
Paris – Immer mehr Menschen leben allein – auch in Deutschland. Die steigende Zahl der Einpersonenhaushalte könnte mit mehr psychischen Erkrankungen einhergehen. Diesen Zusammenhang legt zumindest
Studie zum Alleinleben: Wenn Einsamkeit krank macht
24. April 2019
Garching – Psychische Erkrankungen sind nach einer neuen Untersuchung der Swiss Life die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit in Deutschland. Laut einer Analyse der Versicherung ist eine psychische
Psychische Erkrankungen häufigster Grund für Berufsunfähigkeit
18. April 2019
Berlin – Wissenschaftler und Ärzte aus vier Kliniken und zwei Instituten der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben sich zu einer Forschungsplattform „Charité Mental Health“ zusammengeschlossen.
Charité gründet Forschungsplattform zur psychischen Gesundheit
15. April 2019
Berlin – Die Deutsche Rentenversicherung unterstützt immer häufiger psychisch erkrankte Arbeitnehmer bei der Wiedereingliederung in das Berufsleben. In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl der
Häufiger Rehaleistungen wegen psychischer Erkrankungen
10. April 2019
Berlin – Die Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern sollten nach Ansicht von Gesundheits- und Rechtsexperten systematisiert und ausgebaut werden. In einem Expertengespräch des
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER