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Studiengang Hebammenwissenschaft startet in Lübeck

Dienstag, 10. Oktober 2017

Lübeck – In Lübeck startet jetzt der deutschlandweit erste universitäre Studiengang Hebammenwissenschaft. 20 Studierende haben sich dafür zum kommenden Winter­semester eingeschrieben. Neu an der Universität zu Lübeck ist außerdem der Masterstudiengang „Hörakustik und audiologische Technik“.

Die Universität Lübeck geht mit einer Rekordzulassung ins Wintersemester 2017/18: Mit 1.068 neuen Studierenden überschreitet die Erstsemesterzahl erstmals die Tausendermarke und liegt 11,1 Prozent über der des Vorjahres. Der nach wie vor stärkste Studiengang ist die Humanmedizin mit 190 Erstsemestern.

Studiengänge gruppieren sich um Medizin herum

Insgesamt hat die Universität jetzt über 4.000 Studierende. Die Zahl hat mit der Ausweitung des Studienangebots in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich zugenommen. Mehr als 2.000 waren es erstmals zum Wintersemester 2000/01, mehr als 3.000 erstmals zum Wintersemester 2011/12 und mehr als 4.000 erstmals im vergangenen Jahr. Der Frauenanteil unter den Erstsemestern beträgt 57,4 Prozent.

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Mittlerweile gruppieren sich auch in Lübeck zahlreiche Studiengänge um die Medizin herum. Neben den beiden neuen Studiengängen sind dies die medizinische Informatik mit 38 neuen Studierenden, die medizinische Ingenieurwissenschaft (96 Erstsemester), Molecular Life Science (83), medizinische Ernährungswissenschaft (63), Biophysik (55), der duale Studiengang Pflege (44), Physiotherapie (43) und Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften (30).

Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und Marburger Bund (MB) haben unterdessen wiederholt gefordert, die Studienplatzkapazitäten im Fach Humanmedizin bundesweit um mindestens zehn Prozent auszubauen. „Häufig wird übersehen, dass in den vergangenen 25 Jahren mehrere Tausend Medizinstudienplätze abgebaut wurden – trotz steigender Bewerberzahlen. Diese restriktive Kapazitätspolitik steht im Widerspruch zum steigenden Ersatzbedarf und vielerorts bereits bestehenden Ärztemangel in der kurativen Versorgung“, hieß es Anfang Oktober aus dem Marburger Bund.

© hil/aerzteblatt.de

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