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Hochschulen

Uniklinik Dresden vervierfacht Kapazität für robotergestützte Bauchoperationen

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Dresden – Die Operateure der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (VTG) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden können künftig 200 roboter­assistierte Operationen pro Jahr vornehmen. Bisher waren es 50. Die Klinik schaffte dafür ein OP-Robotersystem der neuesten Generation an und will nun ihr OP-Spektrum weiter ausbauen. Vorteile des neuen „da Vinci Xi“ ist laut Klinik vor allem die bessere Handhabbarkeit.

Jürgen Weitz, Direktor der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Dresden, will den Anteil der minimal-invasiven Operationen weiter ausbauen. Dabei stehen die besonders komplexen Fälle im Mittelpunkt, bei der die herkömmliche minimal-invasive Operationstechnik an ihre Grenzen stößt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Tumorchirurgie.

Die bei den Operationen gewonnenen Erfahrungen werden wissenschaftlich ausgewertet, um die Entscheidungsgrundlage für die Wahl des optimalen OP-Verfahrens zu verbessern. Dazu hat sich das Dresdner Uniklinikum mit vier weiteren Uniklinika (Hamburg-Eppendorf, Charité Berlin, Heidelberg und Schleswig-Holstein) zusammengeschlossen und eine gemeinsame Datenbank etabliert, in der die Ergebnisse der roboterassistierte Chirurgie gespeichert werden. © hil/aerzteblatt.de

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