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Ärzteschaft

Chronische Herzinsuffizienz: Versorgungsleitlinie als Kurzfassung erschienen

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Berlin – Eine Kurzfassung der nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) „Chronische Herzinsuffizienz“ hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) vorgestellt. Sie beruht auf der im August dieses Jahres aktualisierten Langfassung der Leitlinie.

Die chronische Herzinsuffizienz ist der häufigste Grund für Klinikeinweisungen in Deutschland und eine der häufigsten Todesursachen. Die NVL will dazu beitragen, die Versorgung von Patienten zu verbessern. Die Kurzfassung bietet einen schnellen Überblick über die Empfehlungen und Algorithmen zur Therapie und zur Versor­gungskoordination bei Herzinsuffizienz und soll Ärzte dabei unterstützen, die Inhalte der Leitlinie bestmöglich in die Praxis zu übertragen. NVL werden redaktionell unabhängig ohne Einfluss der Industrie erarbeitet.

An der Erstellung der zweiten Auflage der NVL-Langfassung waren Vertreter von 17 Fachgesellschaften und Organisationen beteiligt. Im Fokus der Überarbeitung standen unter anderem das neue Medikament Sacubitril/Valsartan, die Implantation von Schrittmachern und Defibrillatoren sowie strukturierte Versorgungsprogramme. „Auch die Koordination aller an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen wie Ärzten, Apothekern und Pflegenden ist entscheidend, da insbesondere Patienten mit Herz­insuffizienz oft schon älter sind und an mehreren Begleiterkrankungen leiden“, betonen die Leitlinienautoren.

Das NVL steht unter der Trägerschaft von Bundes­ärzte­kammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften. Die Redaktion hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin übernommen. © hil/aerzteblatt.de

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