Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Pflege: Hessen plant neue Vorgaben für Einrichtungen

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Frankfurt am Main – Das hessische Sozialministerium will vor allem neuen Pflegeeinrichtungen strengere Vorgaben beim Bau machen und größere Zimmer für die Bewohner vorschreiben. Bestehende Einrichtungen von angemessener Qualität und solche in Planung könnten von großzügigen Regelungen ausgehen, teilte Ministeriumssprecherin Esther Walter gestern mit. In der Frankfurter Rundschau hatten zuvor zahlreiche Verbände, private Träger und Kommunen Pläne von Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) zu einer neuen Pflegeverordnung kritisiert.

Dem Blatt zufolge will der Minister unter anderem die Mindestgröße von Einzelzimmern von 12 auf 14 und die von Doppelzimmern von 18 auf 24 Quadratmeter ohne Vorraum und Bad anheben. Der Hessische Städtetag, die Liga der Wohlfahrtsverbände sowie der Bundesverband privater Träger sozialer Dienste monierten, Heime könnten dadurch in Schwierigkeiten geraten und die Kosten könnten für selbst zahlende Heimbewohner sowie für Sozialhilfeträger erheblich steigen. Die Pflegereferentin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hessen, Marion Hersina, befürchtete den Abriss bestehender Einrichtungen.

Das Land habe kein Interesse daran, gut funktionierende Einrichtungen „in ihrem Bestand anzufassen“, erklärte hingegen die Ministeriumssprecherin. Derzeit würden zahlreiche Stellungnahmen von Verbänden geprüft. Fast 100 waren angeschrieben worden. Nachjustierungen seien möglich und denkbar, teilte Walter mit. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

14.12.17
Ärzte und Pflegeeinrichtungen in Bayern arbeiten eng zusammen
München – Ärzte und Pflegeeinrichtungen nutzen vermehrt die Möglichkeit, Kooperationsverträge zu schließen. Wie die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) mitteilte, arbeiten derzeit mehr als 600......
04.12.17
Demenz: Kognitive und Alltags-Fähigkeiten ohne Medikamente stabilisieren
München/Erlangen/Nürnberg – Für Tagespflegeeinrichtungen gibt es bisher kein wissenschaftlich erprobtes Versorgungskonzept für Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Die Mehrkomponententherapie MAKS......
24.11.17
Gericht: Ein Nachtpfleger für 60 Heimbewohner ist zu wenig
Cottbus – In einem Pflegeheim mit 50 bis 60 Bewohnern genügt es nicht, wenn ein einzelner Krankenpfleger die Nachtwache übernimmt. Das urteilte das Verwaltungsgericht Cottbus. Wie das Gericht heute......
16.11.17
Rheinland-Pfalz: CDU fordert mehr Klarheit zur Situation in Pflegeheimen
Mainz – Mit einer Gesetzesänderung will die CDU-Fraktion die Landesregierung dazu verpflichten, dem Parlament regelmäßig Auskunft über die Situation in Pflegeheimen zu geben. Insgesamt leisteten die......
02.11.17
Betriebskranken­kassen bringen Clowns ins Seniorenheim
Berlin – Die Verbände der Betriebskrankenkassen (BKK) und der Verein Rote Nasen Deutschland haben eine Rahmenvereinbarung zur Prävention in Pflegeheimen unterzeichnet. Damit können Clowns künftig......
01.11.17
Verdi warnt vor Zuspitzung des Personalmangels in der Altenpflege
Stuttgart – Die Gewerkschaft Verdi sieht erhebliche Defizite bei der Betreuung von Senioren in Pflegeheimen in Baden-Württemberg. „Auch in der Altenpflege halten die Beschäftigten den Betrieb......
27.10.17
Nordrhein-Westfalen lockert Einzelzimmerquote für Kurzzeitpflege
Düsseldorf – 80 Prozent der nordrhein-westfälischen Seniorenheime müssen ab August 2018 als Einzelzimmer angeboten werden. Für die Kurzzeitpflege gilt diese Quote nicht. Das regelt ein neuer Erlass......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige