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Politik

Heilpraktiker­prüfungen: Reformentwurf für Bundes­ärztekammer unzureichend

Dienstag, 17. Oktober 2017

Berlin – Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) will gemeinsam mit den Ländern die Heilpraktikerüberprüfung bundesweit vereinheitlichen und Patienten besser schützen. Dafür haben Bund und Länder einen neunseitigen Entwurf erarbeitet. Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) zeigt sich angesichts der Pläne besorgt und übt deutliche Kritik.

Der Entwurf sieht vor, dass zur Überprüfung der Kenntnisse von Heilpraktikern künftig eine Prüfung verpflichtend sein soll. Diese soll aus 60 Multiple-Choice-Fragen bestehen, von denen der Anwärter innerhalb von zwei Stunden 45 korrekt ankreuzen muss. Darüber hinaus ist ein mündlicher Prüfungsteil von einer Stunde vorgesehen – bei vier Prüflingen gleichzeitig.

Komplexität verkannt

Zusätzlich stellt der Entwurf klar, dass Heilpraktiker nur in dem Umfang Heilkunde ausüben dürfen, in dem von ihrer Tätigkeit keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung oder für Patientinnen und Patienten ausgeht. Sie müssten zudem „eventuelle Arztvorbehalte beachten und sich auf die Tätigkeiten beschränken, die sie sicher beherrschen“, heißt es in der Präambel des Bund-Länder-Entwurfes, der dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt.

Der Bundes­ärzte­kammer geht der Text nicht weit genug. Die Autoren der Leitlinie für die Prüfung haben laut BÄK „die Komplexität des medizinischen Kontextes“ völlig verkannt, „insbesondere das Ausmaß des notwendigen medizinischen Wissens, das für eine gefahrenminimierte Ausübung der Heilkunde notwendig ist“, so die Kammer weiter. Die jetzt vorgelegten Leitlinien für die Überprüfung stelle „eine in jeder Hinsicht unzureichende Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung oder gar einzelner Patienten vor möglichen Gesundheitsgefahren durch die Tätigkeit von Heilpraktikern dar“.

Es sei nicht nachvollziehbar, „wie auf der Grundlage dieser Leitlinien eine Überprüfung von Heilpaktikeranwärtern unter dem Aspekt einer funktionierenden Gefahrenabwehr erfolgen soll“, so die Kammer weiter. Sie fordert, dass Heilpraktikern bestimmte Tätigkeiten verboten werden. „Konkret sieht die Bundes­ärzte­kammer insbesondere den Ausschluss aller invasiven Maßnahmen sowie der Behandlung von Krebserkrankungen als zwingend notwendig an“, heißt es in der Stellungnahme.

Der Bund-Länder-Entwurf ist Ergebnis einer Debatte darüber, was Heilpraktiker dürfen oder künftig nicht (mehr) dürfen sollten und wie die Regeln für den Gesundheitsberuf aussehen. Eine Expertengruppe, der „Münsteraner Kreis“, hatte unlängst Vorschläge für eine umfassende Reform erarbeitet. Das Thema war zuletzt in der Öffentlichkeit und auch der Ärzteschaft heftig diskutiert worden. © hil/aerzteblatt.de

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jpink
am Sonntag, 22. Oktober 2017, 21:56

Kein Mensch heilt!

Und kein Mensch ist ein Gott, auch nicht in Weiß.

Es existiert ausschließlich Selbstheilung.


Welches Wappen man sich anpappt, ob Art, Mediziner oder Heilpraktiker, ist wurscht, wenn man patientenzentriert ist. Solche Grabenkämpfe über den Kopf der Gesunden und Kranken außerhalb der Branche hinweg sind unwürdig, degradieren den Patienten zu einem Wirtschafts- oder Bewirtschaftungsgut ("Patientengut"). Güter sind ja auch nicht mündig. Gute und weniger gute oder gar Scharlatane existieren überall, davor schützt kein Studium. Wieviele Kommilitonen damals um mich herum ließen die "Vorklinik" über sich ergehen, die hatten kein Interesse an den wissenschaftlichen Grundlagen. Sie wollten gleich "an den Patienten", das erst hat "Spaß gemacht". Daß der normale Mediziner besonders wissenschaftlich sei, ist eine unlautere Legendenbildung.

Und warum sollte der medizinische Anwender auch Wissenschaftler sein? Das ist doch gar nicht wirklich erwünscht und wird auch nicht gefördert. Der Chirurg ist ein guter Handwerker, der Internist ein Lexikon, der Radiologe hat Bildmuster im Kopf und kann sie sogar bestenfalls in klinische Fragestellungen übersetzen...


Vielleicht weht der Wind dieser Kampagne auch von ganz woanders:
https://www.heise-events.de/tr_health2017

Denn wenn man nicht schnell noch überall seinen Claim (solche Wörter bleiben am besten im angelsächsischen Original) juristisch versiegeln läßt, dann holen sich die Menschen ihre Gesundheit per App zurück und suchen "esoterisches Gedöns", man könnte auch Spiritualität sagen, beim Heilpraktiker, weil er es noch drauf hat, wie man auf sein Gegenüber eingeht.

Der Chirurg hat noch am längsten Daseinsberechtigung, hier wird eine App nicht so schnell übernehmen. Auf die lange Sicht allerdings auch. Wenn die Waren per Drohne kommen, das Taxi einen abkassiert, die immer willige Gespielin komplett aus Silikon besteht...

Nur ein Gedankenspiel. Mit ein bißchen Satire.
Staphylococcus rex
am Sonntag, 22. Oktober 2017, 19:26

Quo vadis Heilpraktiker?

Heilpraktiker kommt von Heilen, und um Heilen zu dürfen, benötigt man eine Heilerlaubnis, die sogenannte Approbation. Der Weg zur ärztlichen Approbation ist lang, aber angesichts des über die Jahrhunderte angehäuften medizinischen Wissens geht es nicht anders, gerade wenn die Behandlung von schwerwiegenden oder seltenen Krankheiten das Ziel ist oder wenn die Therapie mit Risiken wie invasiven Eingriffen verbunden ist. Sowohl Heilpraktiker als auch Ärzte bezeichnen sich als Heiler, beide Berufsgruppen haben einen Universalanspruch, Patienten zu behandeln und werden so auch in der Bevölkerung wahrgenommen. Nur fußt die moderne Medizin auf der Wissenschaft, ihre anderen Wurzeln wie Schamanismus, Phytotherapie und Volksmedizin/Naturheilkunde wurden teilweise integriert (wenn sie nachweisbar wirksam waren) oder aus den Lehrbüchern gestrichen (wenn es keine wissenschaftlichen Belege für ihre Wirksamkeit gab).

Andererseits hat der menschliche Körper die Fähigkeit zur Selbstheilung, und wenn diese Selbstheilung stimuliert wird, z.B. durch Rituale oder durch den Glauben, dann ist auch ohne medizinisches Fachwissen ein Heilerfolg möglich, insbesondere auch in einer stark vorselektierten Patientenklientel wie der Kundschaft von Heilpraktikern. Aus diesem Grund ist wissenschaftliche Evidenz für den Beruf des Heilpraktikers ziemlich nebensächlich. Der Heilpraktiker wirkt durch die Ausnutzung bzw. Stimulierung der Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers, der wesentliche Faktor dabei ist die Kombination aus menschlicher Zuwendung und einem durch den Patienten akzeptierten Ritual. Wer Zweifel an dieser Behauptung hat, soll sich einfach mal die praktischen Inhalte einer Heilpraktikerausbildung durchlesen, bei Begriffen wie Aromatherapie, Bioresonanztherapie, Irisdiagnostik oder Homöopathie packt mich aus naturwissenschaftlicher Sicht das kalte Grausen:
https://www.heilpraktiker-schulen.de/lehrinhalte-der-ausbildung
http://www.heilpraktiker-ausbildung.net/was-macht-ein-heilpraktiker
Ein Heilpraktiker darf deshalb keinesfalls als „Lightversion“ eines Allgemeinmediziners gesehen werden, obwohl der Begriff des „Heilpraktikers“ genau dies suggeriert.

Der Konflikt zwischen Schulmedizin und Ärzten einerseits und Alternativmedizin und Heilpraktikern andererseits hat wenig mit wirtschaftlicher Konkurrenz zu tun, obwohl dies hier im Forum mehrfach behauptet wurde. Nach SGB V werden nur Therapien von der GKV erstattet, wenn der Behandler eine Approbation besitzt:
http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=en&nr=14483
Die Vergütung der Heilpraktiker erfolgt durch Selbstzahler und durch die PKV/Beihilfe, aufgrund der unterschiedlichen Finanzierungstöpfe und unterschiedlichen Honorarhöhen sehe ich aber nur einen sehr geringen Konkurrenzdruck.

Dagegen hat der Konflikt zwischen Ärzten und Heilpraktikern sehr viel damit zu tun, dass Ärzte sich auf naturwissenschaftlich bestätigtes Wissen stützen, während sich Heilpraktiker nie wirklich ernsthaft mit dem esoterischen Ballast ihrer Methodik auseinandergesetzt haben. Wir Ärzte sollen dem Patienten helfen und wir dürfen ihm nicht schaden. Dies ist nur möglich wenn wir wirklich WISSEN was wir tun. Wer über dieses Wissen nicht verfügt (wie z.B. der Berufsstand der Heilpraktiker) hat in der Primärversorgung von Patienten nichts zu suchen! Bei einer Ausbildung von nur wenigen Monaten, die dazu noch mit einer derartigen Menge an esoterischem Ballast überfrachtet ist, fehlt einfach das Grundwissen über Diagnostik, Differentialdiagnosen, Risiken und Nebenwirkungen der verschiedenen Therapien.

Ist der Heilpraktiker völlig überflüssig? Diese Frage ist aus meiner Sicht nicht ganz so einfach zu beantworten. Als Folge der Ökonomisierung der Medizin ist menschliche Zuwendung ein sehr rares Gut geworden. Und es gibt Patienten, die brauchen in erster Linie keine Pillen, sondern menschliche Zuwendung, gerade bei Krankheiten aus dem psychosomatischen Formenkreis. Im Gegensatz zu einer vollwertigen Arztpraxis, wo der Arzt neben seinem eigenen Gehalt auch die Gehälter der Angestellten und die Abschreibungskosten der technischen Ausstattung erwirtschaften muss, kann ein Heilpraktiker wirtschaftlich ganz anders kalkulieren. Wenn der Heilpraktiker sich auf das beschränken würde, was er wirklich kann, dann wäre er ein Ritualtherapeut und Lebensberater. Der Heilpraktiker wäre damit entzaubert, er wäre als Heiler von der Primärversorgung ausgeschlossen, er hätte dann als Spezialist nur noch eine bescheidene Nische im System der Schulmedizin. Aber für die etwa 33-40 Tausend Heilpraktiker in Deutschland könnte es nach Abschaffung ihres Berufsstandes großzügige Übergangregelungen geben und für die zukünftigen Ritualtherapeuten müsste ein Ausbildungsgang entwickelt werden, der im Umfang und Qualität einer Ausbildung zum Physiotherapeuten vergleichbar ist.

Der Heilpraktiker ist ein spezifisch deutsches Phänomen, aber Zuwendung wird auch in anderen Gesellschaften benötigt, und was Anderes machen z.B. die US-Amerikaner wenn sie bei jeder Kleinigkeit zu ihrem Psychiater rennen?

Einige interessante Äußerungen gibt es von Verfechtern des Heilpraktikers zum DÄ-Artikel vom 25.08.17: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77835/Heilpraktikerausbildung-Deutsche-Hochschulmedizin-sieht-Reformbedarf

Wenn Pro-Natur z.B. schreibt „Heilpraktiker sind Kulturgut Deutschlands“, dann kann man dem durchaus zustimmen, wenn man Kulturgüter als HISTORISCH wertvoll betrachtet, ich persönlich suche Kulturgüter nicht auf meiner Arbeit sondern im Museum.

Und eine Aussage des Users Heilpraktiker steht für sich selbst: „ Ich selbst fürchte mich vor der Wissenschaft mit ihren genetischen Abenteuer, wie Kinder von drei biologischen Eltern, etc. Mit keiner Strafe kann man mir und dem Volk die traditionellen Heilkünste verbieten. Man könnne genauso den Wellen befehlen wieder ins Meer zurückzukehren. Zwischen Himmel und Erde gibt es nun einmal mehr als die Wissenschaft erfassen kann.“

Offensichtlich gibt es Menschen, die auf der Suche nach Heilung das WISSEN bewusst ignorieren und sich nur auf den GLAUBEN verlassen. Daran wird auch eine Reform des Heilpraktikergesetzes nichts ändern. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass nach dem jetzigen Gesetz zwar die Behandlung zahlreicher Krankheitsbilder und die Verschreibung rezeptpflichtiger Medikamente verboten sind:
https://www.heilpraktiker-foren.de/threads/welche-§-soll-ich-pauken.990/
Von den Verboten nicht erfasst und somit erlaubt sind dagegen Injektionen.

Hier ist aus meiner Sicht der Gesetzgeber gefordert, für eine klare Sprachregelung zu sorgen. Heilen darf nur, wer eine Approbation und das dafür notwendige Fachwissen besitzt. Mit der Fachgruppe eines Ritualtherapeuten könnte ich mich arrangieren, wenn Ausbildung und Kompetenzen auf naturwissenschaftlicher Basis klar geregelt sind. Ich würde mir im Interesse der Patienten wünschen, dass die zukünftige Bundesregierung hier klare Worte findet.

In diesem Land herrscht Glaubensfreiheit, und wer sich unbedingt auf esoterische Experimente einlassen möchte, den kann man nicht davor bewahren. Derartige Praktiken sollten dann aber eindeutig dem Wellnes-Sektor zugeordnet werden und haben mit Heilung und Medizin nichts zu tun.

Vordergründig geht es in dieser Diskussion um den Status des Heilpraktikers. Da aber der Berufsstand des Heilpraktikers und die Methodik der Alternativmedizin eng miteinander verknüpft sind, geht es auch um das Verhältnis der Schulmedizin zur Alternativ- und Komplementärmedizin. Es ist sicher nicht übertrieben zu behaupten, dass zahlreiche Ärzte offen bzw. anfällig sind für Alternativ- und Komplementärmedizin. Diese Diskussion über das Verhältnis der Ärzteschaft zur Alternativ- und Komplementärmedizin muss erst noch geführt werden und ich fürchte die Diskussion um den Heilpraktiker ist zumindest teilweise ein Stellvertreterkrieg zwischen den verschiedenen Strömungen innerhalb der Ärzteschaft.
Practicus
am Freitag, 20. Oktober 2017, 22:13

Es ist ganz einfach

wer sich zum Heilen berufen fühlt, kann ja den üblichen Weg gehen: Abitur machen, Medizin oder Pschologie studieren und eine klinische Weiterbildung durchlaufen. Die EU gibt recht genau vor, in welchem Umfang welche Kenntnisse erworben und nachgewiesen werden müssen, bevor jemand auf kranke Menschen losgelassen werden darf...
Es ist völliger Blödsinn, Menschen ohne diese Kenntnisse eine Erlaubnis zu erteilen, Kranke zu behandeln... Krankenbehandlung ist mehr als der Griff zum Rezeptblock, auch wenn die Krankenkassen bei Honorarverhandlungen immer so tun, als würden Ärzte freiwillig 2-Minuten-Medizin praktizieren.
Es ist nachgewiesen, dass Heilpraktiker grundsätzlich die Wirksamkeit ihrer Therapien weit überschätzen und die Effizienz wissenschaftlicher Medizin unterschätzen bzw überhaupt nicht kennen.
Der Heilpraktikerberuf gehört abgeschafft, es gibt schließlich genug "erlaubnisfreie" Behandlungsmethoden wie Reiki, Gesundbeten,Aroma- Farb- oder Klangschalentherapie, Kartenlegen, Pendeln...

Bushin
am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 23:07

Anmerkungen zu einigen der Ausführungen im Artikel

Einige Punkte möchte ich - durchaus aus persönlicher Sicht, nicht etwa stellvertretend für "die Heilpraktiker" - gerne anmerken.

1. Zitat: "Die Autoren der Leitlinie für die Prüfung haben laut BÄK „die Komplexität des medizinischen Kontextes“ völlig verkannt, „insbesondere das Ausmaß des notwendigen medizinischen Wissens, das für eine gefahrenminimierte Ausübung der Heilkunde notwendig ist“, so die Kammer weiter."

Da es sich bisher bei den vorliegenden Leitlinien um einen erklärten ENTWURF handelt ist zu erwarten, dass es vor Verkündigung zu weiteren Überarbeitungen kommen wird. Dies ist vor allem auch seitens der Heilpraktikerschaft ebenso wie der federführenden Autoren durchaus so erwünscht. Insbesondere durch die Heilpraktikerverbände und -schulen wird seit Jahren auf eine Verbesserung der Ausbildungs- und Prüfungsmodalitäten gedrängt und an entsprechenden Vorschlägen gearbeitet. Der Bundesärztekammees sicher freigestellt, sich hier ebenfalls zu beteiligen. Dies ist jedoch bitte nicht im Sinne eines "was wir beitragen muss kritiklos umgesetzt werden" zu verstehen.

Ganz allgemein zur hier zitierten Formulierung bezüglich "gefahrenminimierter Ausübung der Heilkunde": Selbst mit den - aus Sicht der Bundesärztekammer sicher unzureichenden - Prüfungs- und Berufsausübungsrichtlinien der Heilpraktiker der letzten Jahrzehnte kam es weitaus seltener zu ernsthaften gesundheitsgefährdenden Zwischenfällen im Rahmen der Berufspraxis, als vergleichbares im Rahmen ärztlicher und allgemein naturwissenschaftlich basiert heilkundlicher Tätigkeit nachweislich der Fall ist. Bei der Formulierung vor allem solcher Forderungen, die nichts anderes eine "überdurchschnittliche Gefährlichkeit" eben der Heilpraktikerschaft anzudeuten scheinen, sollte schon aufgepasst werden, "die Kirche im Dorf zu lassen". Es gibt explizit bei diesem Problem weitaus mehr Handlungsbedarf in den eigenen Reihen.


2. Zitat " „Konkret sieht die Bundes­ärzte­kammer insbesondere den Ausschluss aller invasiven Maßnahmen sowie der Behandlung von Krebserkrankungen als zwingend notwendig an“, heißt es in der Stellungnahme."

a) zum "Ausschluss aller invasiven Maßnahmen" -> Die natürlich auch gemeinten Injektions- und Infusionstechniken gehören zu den grundlegenden Maßnahmen der Heilkunde, auch der Naturheilkunde. Können Heilpraktiker diese Methoden im Grundsatz nicht mehr anwenden, dann kann ein großer Teil von ihnen ihren Beruf nicht mehr sinnvoll ausüben. Somit läge hier ein nicht akzeptabler Eingriff in das Berufsausübungsrecht der Heilpraktiker vor.

Desweiteren würde dadurch indirekt in das Recht eines jeden Patienten eingegriffen: Dieser kann sich bisher frei entscheiden, ob er die Anwendung solcher Verfahren durch einen behandelnden Heilpraktiker wünscht, oder eben nicht. Als Patient habe ich das Recht, naturheilkundliche Therapien sowohl durch Ärzte, als auch Heilpraktiker in Anspruch zu nehmen. Dieses Recht würde unverhältnismäßig eingeschränkt.

Die Anwendung solcher Methoden wird meiner Ansicht nach durch die auch für Heilpraktiker geltende Sorgfaltspflicht ausreichend geregelt. Voraussetzung zur Anwendung ist demnach, dass die entsprechende Maßnahme erlernt wurde und sicher beherrscht wird. Nebenbei: Ein Sachverhalt, der ohnehin - ibs. betreffend Injektionstechniken - im Rahmen der bisherigen Heilpraktikerüberprüfungen einer der zu überprüfenden Schwerpunkte war und zukünftig noch stärker hinterfragt werden wird.

Wiederum bemerkt sei an dieser Stelle, dass die Durchführung solcher Methoden durch die weitaus meisten mir bekannten Heilpraktiker sehr viel mehr lege artis stattfindet, als dies in machen Arztpraxen oder Kliniken aktuell der Fall zu sein scheint. Erwartungsgemäß kommt es bei Anwendung durch HP nachweislich auch weitaus seltener zu, für Injektionstechniken typische, behandlungsbedürftige Nebenwirkungen oder Komplikationen. Dies sollte zu denken geben. Neben der oft ungenügenden Patientenaufklärung spielt hier auch das zumeist unzureichende Desinfektionsvorgehen eine erhebliche Rolle. Derartige Fehler sieht man von Heilpraktikern ausgesprochen selten.
Wenn die Bundesärztekammer hier trotzdem Verbesserungsbedarf sieht - für den sie übrigens im Bereich des Heilpraktikerberufes ohnehin keine wesentliche Zuständigkeit hat, jedoch sei es drum - dann wäre der richtige Weg, auf bessere Absicherung der Grundausbildung zukünftiger Heilpraktiker zu drängen. Der geäußerte Wunsch nach einem "zwingenden" Generalverbot ist jedenfalls rechtlich gar nicht möglich, zudem inhaltlich nicht sinnvoll.

b) Die Behandlung von Krebserkrankungen möchte die Bundesärztekammer ebenfalls zwingend verbieten lassen? Adjuvante naturheilkundliche Therapie im weitesten Sinne bei "Krebserkrankungen" ist eine von vielen Patienten dieser Art als hilfreich empfundene und etablierte Behandlungsform. Sie ist zumeist gut verträglich und verbessert oftmals sowohl das Allgemeinbefinden als auch das Outcome der Patienten mit verschiedenen onkologischen Krankheitsbildern.

Wie dem auch sei: Grundsätzlich hat jeder Patient das RECHT auf die Wahl solcher Behandlungsmethoden und jeder Patient hat das Recht darauf, hierfür auch einen Heilpraktiker hinzuzuziehen. Ein generelles Behandlungsverbot wäre ein in diesem Sinne patientenfeindlich einschränkender Eingriff vor allem in die Grundrechte eines jeden Patienten. Das kann nicht wirklich die erklärte Absicht der BÄK sein. Oder doch?

3. Zitat: "Eine Expertengruppe, der „Münsteraner Kreis“, hatte unlängst Vorschläge für eine umfassende Reform erarbeitet."

Die Inhalte und Ausführungen des Münsteraner Memorandums sind zwischenzeitlich mehrmals als irreführend und inhaltlich ungenügend bis ausgesprochen fragwürdig, zudem unwissenschaftlich und manipulativ enttarnt worden. Die darin abgeleiteten "Reformvorschläge" beziehen sich im ersten Fall auf die sofortige Abschaffung des HP-Berufes, im zweiten Fall auf eine Neuregelung, die der Abschaffung des HP-Berufes faktisch gleich käme. Abgeleitet wird all das vor allem aus der Darstellung eines einzigen Falles - dies obendrein unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, denn ein faktischer Nachweis der Schuldhaftigkeit des betreffenden Heilpraktikers steht immer noch aus.

Persönlich zweifle ich zudem offen die tatsächliche "Expertenhaftigkeit" der am MK teilnehmenden Personen an: Dieser wohlgemerkt selbsternannte "Expertenkreis" möchte sich selbst als Spezialistengruppe für das Heilpraktikerwesen im Besonderen wie die Naturheilkunde im Allgemeinen verstanden wissen. Da der Gruppe jedoch kein einziger Heilpraktiker angehörte, geschweige dem Heilpraktikerverbände als die tatsächlichen Spezialisten für den Heilpraktikerberuf eingebunden wurden - ist eine diesbezügliche Expertenhaftigkeit schon einmal per se ausgeschlossen. "Naturheilkunde" im weitesten Sinne wird von den selbsternannten "Spezialisten" im Sinne der eigenen Überzeugungen reduktionistisch (um)definiert ("Kam"). Auch das ist unwissenschaftlich, stellt somit ebenfalls die diesbezügliche Expertenhaftigkeit des Arbeitskreises erheblich in Frage. Nach meiner Ansicht ist dieser Personenkreis nicht ernsthaft zitierfähig: Die Glaubwürdigkeit und den Anspruch auf Expertenhaftigekit untergräbt sich das Münsteraner Memorandum - ebenso wie dessen Autoren - durch Form und Inhalt selbst.

Fazit:
Insgesamt ist es aus meiner Sicht sehr schade, dass bei den aktuellen Diskussionen zwar viel ÜBER, kaum aber MIT Heilpraktikern gesprochen wird. Dabei sollte man annehmen, dass genau diese die tatsächlichen Spezialisten für den Heilpraktikerberuf im Besonderen, wie übrigens erklärter Weise der Naturheilkunde (im weitesten Sinne, nicht etwa im Sinne der reduktionsistischen "KAM"-Definition des Münsteraner Kreises) im Allgemeinen sind. Es sind insbesondere die Heilpraktikerschaft und vor allem die Heilpraktikerverbände, die seit Jahren auf bessere Grundausbildung der Heilpraktiker drängen und an entsprechenden Ideenkonzepten arbeiten. Konstruktiven Lösungen gegenüber sperrt sich aus der Heilpraktikerschaft mit Sicherheit niemand nennenswert. Dieses Sperren gegen eine Weiterentwicklung des Berufsbildes geht ausnahmslos von Nichtheilpraktikern aus, denen bisher offensichtlich sehr viel mehr Stimmgewicht zugesprochen wird. Es bleibt abzuwarten, ob dieses befremdliche Schauspiel auch in Zukunft weitergehen soll - oder ob der Heilpraktikerberuf und seine wirklichen Spezialisten endlich auch als Solches ernstgenommen und gehört werden.

Freundliche Grüße
Joropan
am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 20:39

Vor der eigenen Haustür kehren

Eine ärztliche Expertengruppe fordert also tief greifende Reformen des Heilpraktikerwesens. Oder will den Beruf am liebsten ganz abschaffen. Beruft sich dabei darauf, dass 3 Krebspatienten eines Heilpraktikers in Bocholt gestorben sind. (Nebenher: es wird bisher lediglich ermittelt, mehr nicht).
Man möge das nun mal auf die Schulmedizin übertragen, da sind es jedes Jahr Hundertausende, die an dieser Erkrankung sterben. Oder auch an der Behandlung mit Skalpell, Strahlung und Chemo. Primum nil nocere (lat.: erstens nicht schaden), ist ein Grundsatz, den die hippokratische Tradition ins Zentrum ihres Begriffs des moralisch geforderten ärztlichen Handelns stellt. Diesem antiken Wahlspruch zufolge soll der Arzt in seinem Bemühen, dem ihm anvertrauten Individuum zu helfen, zunächst darauf achten, ihm nicht zu schaden. Von daher ist auf die Anwendung von Medikamenten mit Nebenwirkungen zu verzichten.
Von daher möge die selbst ernannte Expertengruppe incl. Medizin-Ethikern (!!) lieber vor der eigenen Haustür kehren.
Im Übrigen habe ich täglich mit Patienten zu tun, die bei der Schulmedizin keine Hilfe fanden. Zum Teil krank therapiert wurden (Nebenwirkungen etc,), in Angst und Schrecken versetzt wurden, ausgelacht wurden, aufgegeben wurden. Wo Ärzte nicht mal einen Funken von Verstehen eines Krankheitsprozesses aufwiesen. Wo Symptome mit Krankheit verwechselt wurden. Vergiftet, verstrahlt, verstümmelt - ohne Not operiert, des Mammons wegen. Von Pharma-Unternehmen gesponsorte Medikamente verordnet. Fehldiagnosen. Keine Ahnung von Krankheitsursachen. Usw. usw.
Da kann ich nach mehr als 30 Jahren Praxis sagen: ich habe noch keinem einzigen Patienten geschadet mit meinen Methoden. Aber Tausenden geholfen, die bei der Schulmedizin keine Hilfe fanden.
brshbb
am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 16:46

Ablenkungsmanöver

Will die Kammer von den eigenen hinlänglich bekannten Problemen und Risikofällen ablenken? Heilpraktiker belegen und beweisen, daß sie kein Risiko für die Patienten darstellen. Daran ändern auch Einzelfälle, die man an der Hand abzählen kann, nichts. Was mehr kann man erwarten?
Sind der Kammer irgendwelche Zertifikate wichtiger als die Prüfung der Gefahrenabwehr und damit die Sicherheit der Patienten?
Seit Jahrzehnten und nicht erst seit gestern wirken Heilpraktiker verantwortungsvoll. Die Versicherer können den Heilpraktikern Berufshaftpflicht für 200,00 Euro jährlich anbieten. Und die haben sicher nichts zu verschenken, wenn es um Risiken geht.
Danach handeln Heilpraktiker:
http://www.heilpraktiker-berufs-bund.de/patienten/heilpraktiker-ethikrichtlinie-und-heilpraktikereid.html
Wolfshund
am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 16:34

Unwissend

"Der Wissende weiß und erkundigt sich, aber der Unwissende weiß nicht einmal, wonach er sich erkundigen soll."
Das ist das Problem der Ärztekammer. Sonst wüßte man, wie verantwortungsvoll und an der untersten nGrenze eines Risikos die Heilpraktiker wirken.

"Der Umgang mit Unwissenden ist kein Umgang und verschafft auch ihnen kein Vergnügen."
Trotzdem sind die Heilpraktiker aber immer bereit, aufzuklären und wissend zu machen.
Wolfshund
am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 16:33

Unwissend

"Der Wissende weiß und erkundigt sich, aber der Unwissende weiß nicht einmal, wonach er sich erkundigen soll."
Das ist das Problem der Ärztekammer. Sonst wüßte man, wie verantwortungsvoll und an der untersten nGrenze eines Risikos die Heilpraktiker wirken.

"Der Umgang mit Unwissenden ist kein Umgang und verschafft auch ihnen kein Vergnügen."
Trotzdem sind die Heilpraktiker aber immer bereit, aufzuklären und wissend zu machen.
Amateursportler
am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 14:03

@591007vollbio

Eine solche Gegenüberstellung von Fakten wird es niemals geben. Denn die Zahlen würden für sich sprechen und so machner Argumentation den Wind aus den Segeln nehmen. Es würde dann wohl von einer angeblich "hohen Dunkelziffer" gesprochen, weil Patienten angeblich keine HPs verklagen weil sie sich wegen des Besuchs "schämen" würden. Rabulistik in Bestform. "Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt."
591007vollbio
am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 12:27

Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung oder für Patientinnen und Patienten

Um das tatsächliche Ausmaß dieser "Gefahr durch Heilpraktiker" einmal schwarz auf weiß darzustellen (anstatt vollkommen faktenlos hinauszutragen), wäre es doch wirklich sehr einfach: die Berufshaftpflichtversicherungen fassen in einer Tabelle zusammen, WANN, WIEVIELE, WIE SCHWERE, WIE TEURE, IN SUMME, UND PROZENTUAL PRO BEHANDLER es zu WELCHEN Versicherungsschäden gekommen ist. Ich frage mich, warum ich so eine Aufstellung - insbesondere eine Gegenüberstellung von Heilpraktikern und Ärzten - noch nicht gesehen habe... Wäre dies doch eine der besten Maßnahmen, um in Sachen Qualitätsmanagement dort anzufangen, WO die eigentlichen Defizite bestehen!
591007vollbio
am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 12:10

Ausschluß invasiver Maßnahmen für Heilpraktiker

Ich möchte gerne wissen, in welcher staatlichen Prüfung ein Arzt die Fähigkeit zum Anlegen einer Infusion (= die leichteste Übung) praktisch nachweisen muß. Vielmehr ist es aber so, daß dieser diese Fähigkeit durch "learning by doing" von einer Pflegekraft beigebracht bekommt. Eine Überprüfung findet für Ärzte nicht statt. Also: bitte zuerst die eigenen Defizite beheben, bevor man Heilpraktikern unterstellt, eine Gefahr für die Volksgesundheit zu sein. Injektionstechniken werden z.B. in Heilpraktikerschulen explizit und praktisch unterrichtet - Kenntnisse, die sich der Amtsarzt im Rahmen der Heilpraktikerprüfung i.d.R. auch vom Prüfling live demonstrieren läßt...
Amateursportler
am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 12:09

Jeder weiß, worum es geht

Ich höre eigentlich ständig nur Beschwerden über unzureichende Arbeit der Ärzte. Über Heilpraktiker, und es gehen einige in meinem Bekanntenkreis zum Heilpraktiker, besonders Sportler, höre ich dagegen äußerst selten klagen. Der angebliche Patientenschutz vor den "bösen" und "gefährlichen" Heilpraktikern ist doch vorgeschoben. Es geht um Geldtöpfe, um sonst nichts. Und mal ehrlich, denkt die Ärzteschaft die Patienten kommen reumütig zurückgekrochen, wenn man ihnen die oft erfolgreiche Behandlung beim Heilpraktiker verbietet? Das ganze Geschreie der angeblichen Experten ist durch und durch ideologisch geprägt, das ist nicht zu übersehen.
Heilpraktiker
am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 00:34

Das Münsteraner Memorandum hat bisher zu keinem verbesserten Patientenschutz geführt.

Liebe Freunde der Naturheilkunde, dass Münsteraner Memorandum hat meine Arbeitssituation nur verschlechtert. So hat ein Pharmakonzern mir auf einer Anfrage geantwortet :"leider sind Heilpraktiker aus dem verschreibungsberechtigten Fachkreis ausgeschlossen. Sie sind deshalb als „Verbraucher“ im Sinne des § 48 Abs. 1 Satz 1 AMG einzuordnen." Aber dieser Pharmakonzern hat keine Probleme damit mir seine Produkte zu verkaufen. Ein Kollege erzählte mir, dass ein Arzt die Weiterbehandlung eines Patienten abgelehnt hat, weil dieser vom Heilpraktiker überwiesen wurde. Die gewünschte verbesserte Patientensicherheit, ist meiner Meinung nach, auf keinem Fall erreicht worden. Der Heilpraktikerberuf bietet allen Anwärtern gleiche und faire Zugangsbedingung. Eine Situation die ich beim Zulassungsverfahren des Medizinstudiums vermisse.
Practicus
am Dienstag, 17. Oktober 2017, 21:23

Eine "Prüfungsordnung"

wertet die Heilpraktiker unzulässig auf.
Weltweiter Mindeststandard für die Ausübung der Heilkunde ist das Studium eines Heilberufs und die Approbation nach Abschluss des Staatsexamens.
Ein "Staatsexamen" für Heilpraktiker täuscht eine nicht vorhandene Qualifikaton vor und gefährdet letztlich Patienten.
Wilkmann
am Dienstag, 17. Oktober 2017, 20:15

Das Wohl der Patienten!

Wer schützt uns vor den Fehlern der Ärzte?
Wieviele Patienten sterben allein jährlich wegen falscher Kombinatonen von Medikamenten?
Die paar Heilpraktiker in Deutschland scheinen wohl so gut zu sein, dass einige Ärzte Angst vor der vermeintlichen "Konkurrenz" haben....

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