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Politik

Selbstverwaltung stärkt Pflege im Krankenhaus

Freitag, 20. Oktober 2017

/drubig-photo, stock.adobe.com
Berlin – Der Spitzenverband der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV), die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Kranken­versicherung (PKV) haben für 2018 einen veränderten Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser vereinbart. Die Weiterentwicklung des DRG-Systems setzt im nächsten Jahr vor allem bei einer sachgerechten Abbildung des Pflegebedarfs an. Demnach können Krankenhäuser ab kommendem Jahr für Patienten mit höheren Pflegegraden (ab Grad 3 bei mindestens fünftägigem Aufenthalt) eins von zwei Zusatzentgelten abrechnen.

„Es ist gut, dass es der Selbstverwaltung gelungen ist, das Geld dorthin zu leiten, wo besonderer Pflegebedarf besteht“, erklärte Johann-Magnus von Stackelberg, stell­vertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes. Der DKG-Haupt­geschäftsführer Georg Baum sieht in den Zusatzentgelten ein weiteres wichtiges Instrument, um die Pflege zu stärken.

Zugleich haben sich die drei Vertragspartner über den pauschalierenden, tages­bezo­genen Entgeltkatalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog 2018) verständigt. Dabei wurde der finanzielle Grundstein für die Behand­lung von bestimmten psychiatrischen Patienten durch das multiprofessionelle Krankenhausteam im häuslichen Umfeld gelegt. Der PEPP-Katalog kann seit 2013 von den Krankenhäusern optional zur Abrechnung angewendet werden. Ab 2018 ist eine verpflichtende budgetneutrale Anwendung vorgesehen.

Der DRG-Katalog wurde durch das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) auf Grundlage von Fallkostendaten von Krankenhäusern weiterentwickelt. Die Vertrags­partner äußerten sich übereinstimmend: Neben der Umsetzung der Vorgaben aus dem Gesetz zeige der Katalog für 2018 im Vergleich zu 2017 eine Vielzahl von Detailverbesserungen insbesondere für die Intensivmedizin, die Neurochirurgie und die Neurologie, die Behandlung multiresistenter Erreger und die Kinderheilkunde.  © hil/sb/aerzteblatt.de

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gstrupp80@gmail.com
am Freitag, 20. Oktober 2017, 19:45

DRG-System ...eine fatale Fehlentwicklung

Das DRG_System sollte dringend abgeschafft werden an Stelle das Konstrukt immer noch weiter zu komplizieren. Das DRG System als Ausdruck der Kommerzialisierung ist eine absolute Fehlentwicklung, was andere Länder schon längst erkannt haben. Aber in üblicher deutscher Manier wird das System in den Exzess getrieben mit Schaffung von falschen Anreizen

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