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Psoriasispatienten leiden unter Stigmatisierung

Freitag, 27. Oktober 2017

/hriana, stock.adobe.com

Hamburg – Patienten mit einer Psoriasis leiden nicht nur unter den Hautsymptomen, sondern auch unter Vorurteilen, Ängsten und Ablehnung aus ihrem Umfeld. Darauf haben der Berufsverband der Deutschen Dermatologen und der Deutsche Psoriasis Bund anlässlich des Welt-Psoriasistages 2017 hingewiesen. „Unter dem Motto ‚Haut bekennen‘ treten wir gemeinsam der Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit Schuppenflechte entgegen und setzen uns für eine bessere medizinische Versorgung der Erkrankten ein“, informiert der DPB über den Aktionstag.

„Psoriasis gehört weltweit mit 125 Millionen und in Deutschland über zwei Millionen Betroffenen zu den häufigsten und vielfach belastenden Hauterkrankungen,“ erläuterte Matthias Augustin vom Competenzzentrum für Versorgungsforschung in der Derma­tologie und Venerologie (CVderm). Aufgrund ihres chronischen Verlaufes, der hohen Krankheitslast und eines noch immer erschwerten Zugangs zu modernen Therapien stünden die Betroffenen häufig unter hohem Leidensdruck. „Zahlreiche aktuelle Beispiele zeigen, dass Menschen mit äußerlich sichtbaren Hauterkrankungen häufig Benachteiligungen erleben“, betonte der Hamburger Versorgungsforscher.

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Laut DPB glauben viele Menschen auch in Deutschland nach wie vor, dass Schuppen­flechte ansteckend sei. Fast alle Erkrankten hätten bereits Diskriminierung und Erniedrigungen im Alltag erlebt. Nicht zuletzt aufgrund dieser Erfahrungen litten viele Menschen mit Schuppenflechte an depressiven Störungen oder anderen psychischen Erkrankungen.

Der Verband kritisiert außerdem, dass Menschen mit Schuppenflechte finanziell oft stark belastet seien. Cremes, Salben und Shampoos zur Basispflege der Haut führten zu hohen monatlichen Fixkosten, die von den Erkrankten selbst zu tragen seien. „Auf- oder Zuzahlungen in der Apotheke für die verschriebenen Therapien belasten die Patienten zusätzlich. Sie höhlen den Solidaritätscharakter der gesetzlichen Kranken­versicherung aus und sind nicht hinnehmbar“, erklärt der DPB.

© hil/aerzteblatt.de

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Avatar #720508
e.ne
am Sonntag, 29. Oktober 2017, 12:45

Stigmatisierungen - machen D seit 1990 noch etwas anderes?

Stigmatisieren, diskriminieren, psychiatrieren, kriminalisieren ...
Dazu muss man weder gesehen, gehört, gesprochen werden - in 25 Jahren nicht ...
Es muss einen niemand trinken gesehen haben - obwohl das die meisten menschen von Geburt an
machen - überhaupt nie Drogen in Kontakt gewesen sein ...das ist doch auch gar nicht erforderlich.
Das wird vorausgesetzt und fertig. D. haben weder damit noch mit anderen Dingen irgendwelche Probleme. - Es genügt, dass Jemand anders ist, als deren jeweilige eigene Nasenspitze.
1992 trat eine Nonne aus dem Kloster aus - weil siesich den Mobberein, Pöbeleien nicht mehr gewachsen fühlte. - Andere traten ein - aus denselben Gründen ...
Das ist so neu nicht. So war das schon 1945-48 und natürlich auch Jahrhunderte vorher schon.
"Dumm geboren, nichts dazu gelernt"!
Seit 1970 beobachte ich, dass man irgendwohin zur Arbeit fahren kann - man ist noch weit entfernt,
damals noch in der Hauptstadt - zig Kilometer entfernt ... vollkommen unbekanntes Land
1990 saß ich alleine im Auto auf der A7 hatte ebenfalls noch zig Kilometer vor mir - wo ich nie gewesen bin zuvor - da "sehen" sie schon Dinge, die nie gewesen sind. - Da aber auch kein Kontakt
zustande kommen kann mit diesen Einheimischen - selber fremd arbeitet man mit anderen Fremden
wähnen die sich den Rest ihres Lebens jeweils in dem Glauben, der Meinung, egal was sie so aufnehmen, was sie sich "denken" - wäre denn auch so - wenn in Wirklichkeit weder ein Gedanke noch ein erkennbar wird, noch ein Wort jemals kommt. - Man ist eben bestenfalls alleine.
Es hat Null mit egal was zu tun. Die Leute sehen sowieso nichts. Wenn man sie nicht darauf aufmerksam macht. - Am scheinbar gesündesten ist - viel Geld zu haben. - Aber auch das ist im Grunde egal.
Hetze, Häme, Hass, Neid, Eifersucht - dummes Zeugs - Wahn - Einbildungen ... reichen völlig -
dazu muss man nichts tun.
"Wer nichts weiß, hält den Mund" war einmal ein Erziehungsstil.
Heute ist es umgekehrt: Wer nichts weiss, der schreit am Lautesten und möglichst oft.
LNS

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