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Vermischtes

Expertinnen fordern Einführung der HPV-Impfung für Jungen

Mittwoch, 1. November 2017

Berlin – Das HPV-Frauen-Netzwerk hat anlässlich seines Jahrestreffens gefordert, auch Jungen vor Infektionen mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) zu schützen. Jungen könnten das HPV auf Mädchen übertragen, was Ursache für einen späteren Gebär­mutter­halskrebs der Partnerin sein kann, hieß es. Die HPV-Impfung von Jungen würde das Risiko einer Übertragung des Virus auf ihre Sexualpartnerin minimieren.

Dem Netzwerk zufolge können Mädchen sich zwar durch eine HPV-Impfung selber schützen, aber bisher machen nur 45 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen Gebrauch davon. Das sei nicht zu verstehen, denn die Impfung von Mädchen im Alter von neun bis 14 Jahren werde von den Kassen übernommen, so das Netzwerk.

HPV-Jungenimpfung in Deutschland ist überfällig

Dies gelte auch für die Nachholimpfung bis 17 Jahre. Deshalb betonten die Teilneh­merinnen auf dem Jahrestreffen die Notwendigkeit einer besseren Aufklärung von Eltern, Jugendlichen und Ärzten. Länder mit Schulimpfprogrammen und zentralen Einladungsverfahren, wie etwa Großbritannien, erreichen laut Netzwerk wesentlich höhere Impfquoten.

„Die Einführung der HPV-Jungenimpfung in Deutschland ist längst überfällig“, so Netzwerk-Koordinatorin Patricia Aden. Bei der Jungenimpfung gehe es nicht nur um den indirekten Schutz von Mädchen. Jungen könnten auch selbst an HPV-Infektionen erkranken, beispielsweise an den unangenehmen und schwer behandelbaren Feig­warzen sowie an bösartigen Tumoren des Penis und des Darmausgangs. Deshalb müsse Jungen der gleiche Schutz vor einer HPV-Infektion angeboten werden wie Mädchen.

Im HPV-Frauen-Netzwerk zum Schutz vor HPV-Erkrankungen haben sich verschiedene Expertinnen aus der Onkologie, des öffentlichen Gesundheitswesens, der ambulanten gynäkologischen Versorgung und verschiedener Organisationen aus dem Gesundheits­bereich sowie Betroffene zusammengeschlossen. Es wird von der Vorsitzenden des Deutschen Akademikerinnenbundes (DAB) koordiniert. © hil/sb/aerzteblatt.de

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Staphylococcus rex
am Donnerstag, 2. November 2017, 00:25

Willkommen in der Echokammer!

Einzelschicksale von Betroffenen sind sicher tragisch, aber YouTube ist definitiv nicht das richtige Medium, um derartige Fälle wissenschaftlich aufzuarbeiten. Ein einzelnes zeitliches Zusammentreffen ist noch kein sicher bewiesener kausaler Zusammenhang.
Pro-Natur
am Mittwoch, 1. November 2017, 23:58

Was ist HPV?

https://www.youtube.com/watch?v=KAzcMHaBvLs
Practicus
am Mittwoch, 1. November 2017, 23:52

@Pro-Natur

HPV ist ja nicht nur Auslöser von Gebärmutterhalskrebs, sondern auch von zahlreichen anderen Tumoren, die als Folge sexuell übertragener HPV-Infektionen bei Frauen UND Männern auftreten... US-Fake-News-Seiten sind kein Beleg für Risiken der Impfung, eine seriöse Quelle gibt es wahrscheinlich nicht. Für Menschen wie Sie gilt wohl der Grundsatz "Das Leben ist eine sexuell übertrgane Krankheit mit 100% tödlichem Ausgang"
Ich nehme mal an, Sie sind nicht nur Impfgegner, sondern lehnen auch den Einsatz von Antibiotica und sonstigen Medikamenten für sich genauso ab wie eine Lebensrettung durch Spenderorgane
Pro-Natur
am Mittwoch, 1. November 2017, 23:06

Wer sind diese Expertinnen und wollen sie die Verantwortung übernehmen?

Sie fordern diese Impfung für Jungen aber sind Sie bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen?
Pro-Natur
am Mittwoch, 1. November 2017, 23:03

Wollen Sie das wirklich?

Was fortschrittlich und frauenrechtlich klingt, verbirgt eine Gefahr nicht nur für Mädchen sondern auch für Jungen. Wollen Sie das? http://www.bing.com/videos/search?q=hpv+vaccination+damages+boys+youtube&view=detail&mid=8AC1E33BA5CB031EBBF58AC1E33BA5CB031EBBF5&FORM=VIRE

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