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Ausland

Japanisches Unternehmen belohnt Nichtraucher mit zusätzlichen Urlaubstagen

Mittwoch, 1. November 2017

/tatsushi, stock.adobe.com

Tokio – Ein mittelständisches Marketingunternehmen in Japan belohnt Nichtraucher mit sechs zusätzlichen Urlaubstagen pro Jahr. Weil sich das Bürogebäude im 29. Stock­werk befinde, bräuchten Raucher mindestens zehn Minuten, um ihrem Laster nachzu­gehen, erklärte Unternehmenssprecher Hirotaka Matsushima. Demnach hatte sich ein Mitarbeiter über den Zeitverlust seiner Kollegen beschwert. Das Unternehmen Piala führte daraufhin im September die neue Maßnahme ein.

Unterhaltungen im Raucherraum würden sich meistens um Arbeit drehen, erklärte der Unternehmenssprecher. „Deshalb haben wir uns entschieden, Nichtraucher zu beloh­nen, anstatt die Raucher zu bestrafen.“ Seit der Einführung dieses Prinzips hätten vier Mitarbeiter mit dem Rauchen aufgehört. Wenn sie das ganze Jahr dabei blieben, erhielten sie ebenfalls sechs zusätzliche bezahlte Urlaubstage, sagte der Sprecher. Bei Piala arbeiten 120 Menschen.

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Im Nichtraucherschutz hinkt Japan anderen Industrieländern hinterher. Nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums rauchen 28 Prozent der japanischen Männer und neun Prozent der Frauen. © afp/aerzteblatt.de

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Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Donnerstag, 9. November 2017, 00:07

4xNull=Null

@cis2000: Vier mal nacheinander den gleichen unpassenden Kommentar zu posten macht Ihre Argumentation nicht glaubwürdiger. Die von Ihnen genannte Seite nutzt satirische Mittel, um für den Nichtraucherschutz zu werben. Es geht dort auch nicht um die Privatspäre von Durchschnittsmenschen, sondern um Menschen in der Öffentlichkeit, die der damit verbundenen Verantwortung nicht gerecht werden.

Ihre Überschrift „Das Geschäft mit Milliarden!“ ist eigentlich nur auf die Tabakindustrie anwendbar. Die Tabakindustrie versucht mit allen möglichen psychologischen Tricks Jugendliche in einem Alter anzufixen, wo sie mit den Risiken des Tabakrauchens noch nicht vernünftig umgehen können. Was ist schlecht daran wenn eine Initiative Jugendliche daran hindern möchte süchtig zu werden, bis sie in einem Alter sind, selbst über ihre Gesundheit entscheiden zu können. Auch zum eigentlichen DÄ-Beitrag hat Ihr Kommentar keinen Bezug. Wenn eine Firma Nichtraucher belohnen möchte, ist dies noch keine Denunzierung von Rauchern.

Vor Allem, was wollen Sie mit Ihren Beiträgen erreichen? Die Gefahren durch das Rauchen sind offensichtlich. Der Zugang zu Tabakprodukten ist reglementiert, eine völlige Freigabe ist wegen der Gesundheitsgefahren nicht machbar, ein Totalverbot allerdings ebenso wenig, da eine Prohibition bei fehlendem Unrechtsbewusstsein lediglich ein Konjunkturprogramm für die organisierte Kriminalität darstellt. Also was wollen Sie: Das Rauchen schönreden, dann sind Sie hier im DÄ an der falschen Adresse. Wenn Sie Ihren Mitmenschen durch Ihre Spambeiträge auf die Nerven gehen wollten, dann waren Sie erfolgreich. Um sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen muss man nicht den gleichen Text vier mal Platzieren.

Von einer pauschalen Diskrimierung von Rauchern kann übrigens keine Rede sein, dort wo es nachvollziehbar ist, wird durchaus im Interesse von Rauchern entschieden:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/aschenbecher-fehlte-autohaendlerin-muss-lexus-zuruecknehmen-a-1023805.html
Avatar #731292
cis2000
am Dienstag, 7. November 2017, 22:19

Das Geschäft mit Milliarden!

Der völkerrechtliche Vertrag der WHO ermächtigt jeden Verein zum denunzieren von Rauchern. Beispiel gefällig: https://www.pro-rauchfrei.de/wir-informieren/wir-klagen-an Möchten Sie auch einmal öffentlich mit Ihren privaten Gewohnheiten an den Pranger gestellt werden? Sicherlich wird sich eine Möglichkeit finden! Allerdings braucht es einen Geldgeber.
LNS

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