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Ärzteschaft

Resolution für Ende der Budgetierung

Mittwoch, 1. November 2017

Neumünster – Die Budgetierung aller Leistungen der Grundversorgung muss beendet werden. Damit setze man die nötigen Anreize, die wohnortnahe fachärztliche Versorgung zu stärken. Das fordern die Mitglieder des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte (HNO) in einer Resolution.

Als Einstieg seien alle relevanten Betreuungs- und Koordinationsleistungen sowie die Leistungen, die mit der pauschalierten fachärztlichen Grundvergütung belegt sind, aus der Morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV) herauszunehmen und in die Extra­budgetäre Gesamtvergütung (EGV) zu überführen, schreiben die Mitglieder des Verban­des. Dies müsse für Leistungen der Hausärzte wie der Fachärzte gleichermaßen gelten.

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In dem Papier monierten sie weiter, dass nach wie vor vor allem in den patientennahen Fächern rund 20 bis 25 Prozent aller Leistungen nicht bezahlt würden. „Im Ergebnis fehlt die nötige Zeit für die Behandlung der Patienten. Notwendige Investitionen in die Praxisausstattung bleiben auf der Strecke. Die Niederlassung in der Grundversorgung wird dadurch unattraktiv“, heißt es von den Mitgliedern. © may/EB/aerzteblatt.de

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