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„Jahrzehnt der Investitionen“ für Charité

Donnerstag, 2. November 2017

/dpa

Berlin – Für Umbauten, Sanierungen und Erweiterungen sollen in den kommenden Jahren mehrere Hundert Millionen Euro an Berlins Universitätsklinik Charité fließen. Der Klinik stehe ein „Jahrzehnt der Investitionen“ bevor, kündigte Berlins Regierungs­chef Michael Müller heute an.

Allein in den nächsten fünf Jahren gehe es um eine halbe Milliarde Euro. Mit dem „gehörigen Kraftakt“ für Berlin werde auch künftig die bestmögliche medizinische Versorgung gesichert. Der SPD-Politiker ist auch Aufsichtsratschef der Charité. Der Investitionsbedarf liegt nach Klinik-Angaben bei 1,4 Milliarden Euro, davon trage das Land rund 1,1 Milliarden.

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Die Sanierungen sollen nun an allen vier Standorten weitergehen. Den größten Bedarf für Investitionen gibt es am Virchow-Klinikum im Wedding – mit rund 770 Millionen Euro. Dort ist unter anderem ein Neubau für das Universitäre Herzzentrum Berlin geplant, in dem die Herzmedizin der Charité und das Deutsche Herzzentrum gebündelt werden. Aber auch am Standort in Mitte, wo zuletzt das Bettenhochhaus saniert wurde, sind noch 270 Millionen Euro veranschlagt.

Zeit gibt es noch für eine wichtige personelle Entscheidung an der Charité-Spitze: Die Nachfolger-Suche für Vorstandschef Karl Max Einhäupl (70) könne sorgfältig gestaltet werden, so Müller. Einhäupl, dessen Amtszeit regulär 2018 zu Ende gegangen wäre, hat seinen Vertrag nochmal verlängert, wie kürzlich bekannt geworden war. © dpa/aerzteblatt.de

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