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Kinder mit Schlafproblemen ruhen oft auch als Erwachsene schlecht

Dienstag, 7. November 2017

/antic, stock.adobe.com

Münster – Wer als Kind schlecht schläft, hat auch als Erwachsener nicht selten Probleme. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) anlässlich ihrer 25. Jahrestagung in Münster hingewiesen. Ein Teil der Schlaf­störungen bei Kindern – etwa das Schlafwandeln – sei reifungs- und entwicklungs­bedingt, sagte Alfred Wiater, Vorsitzender der DGSM. Diese Störungen klängen in der Regel spätestens in der Pubertät wieder ab.

Doch ein Teil der Kinder nimmt die Störungen mit ins Erwachsenenalter. „60 Prozent der Kinder mit Schlafstörungen behalten das Problem“, schätzt Angelika Schlarb von der Universität Bielefeld. Auch als Erwachsene hätten sie Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen. Mit Folgen: So steige durch Schlafstörungen das Risiko für eine psychische Erkrankung wie eine Depression.

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Schlafen Kinder schlecht, könne das an einer Reizüberflutung liegen, erklärte Wiater. Gerade ein zunehmender Medienkonsum könne Kinder leicht überfordern und Schlafstörungen provozieren. Er empfiehlt, Kinder bis zum Alter von drei Jahren überhaupt keine Medien konsumieren zu lassen und im Grundschulalter maximal eine Stunde pro Tag. Schlarb beobachtet außerdem, dass viele Eltern sich zu spät Hilfe holen, wenn die Kinder schlecht schlafen. Sie empfiehlt, sich bei Problemen an den Kinderarzt, Kinderpsychologen oder an Familienberatungsstellen zu wenden.

Einer Befragung von Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 18 Jahren zufolge verändert sich die Schlafdauer von Kindern rasant: Schlafen Kinder im Alter bis zu sechs Monaten im Schnitt 14,3 Stunden pro Tag, sind es mit 10,5 bis 11 Jahren nur noch 9,5 Stunden. Laut der Untersuchung haben 19,5 Prozent der Kinder allgemeine Schlafprobleme, 13 Prozent Einschlafprobleme, 8,8 Prozent Durchschlafprobleme. Von Ein- und Durchschlafstörungen geht Schlarb aus, wenn ein Kind seit mindestens drei Monaten mehrmals die Woche Probleme hat, ein- oder durchzuschlafen. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #751986
MaxiMaier89
am Montag, 3. September 2018, 13:36

Schlafprobleme

Hallo,
ich leide nun schon seit einiger Zeit an Schlafproblemen die mir einfach keine Ruhe lassen. Nach Recherchen im Internet bin ich auf diese Kapseln hier gestoßen: https://www.servusapotheke.at/valeriana-night-kapseln-30-stk.html Dadurch, dass ich es gerne vermeiden würde starke Schlafmittel zu nehmen, würde ich gerne mal etwas wie Valeriana Night probieren.. Hat jemand mit den selben Problemen schon Erfahrungen gesammelt und weiß ob Medikamente wie Valeriana Besserung bringen?
Danke schonmal im Voraus!
Avatar #746279
frank2511
am Montag, 30. April 2018, 10:15

AIVI Soundkissen

Hallo zusammen. Mittlerweile habe ich dank eines Tipps eines Freundes, der an der Sporthochschule Köln studiert, meine Schlafstörungen in den Griff bekommen. Dort wurde nämlich das AIVI Soundkissen von https://www.aivi.de wissenschaftlich getestet. Das Kissen verfügt über eine sogenannte Soundleiste, auf das ich mir meine Lieblingsmusik laden kann. Im Zusammenspiel mit dem auditiven Stimulationsverfahren werden so meine Schlafzyklen optimiert. Das bedeutet, dass ich besser einschlafen und vor allem durchschlafen kann. So wache ich morgens wieder ausgeruht auf und gehe das Tagwerk motiviert an!
Avatar #746279
frank2511
am Dienstag, 3. April 2018, 01:54

Schlafstöungen

Hallo zusammen. Auch ich leide seit langem unter Schlafstörungen. Ich habe schon die berühmten verdächtigen Risikofaktoren wie spätes Essen, Fernsehschauen, elektronische Medien im Schlafzimmer usw. ausgemerzt. Trotzdem wird es nicht wirklich besser. Ich komme gerädert. Der Alltag ist so ein großes Hindernis für mich. Sollte ich damit zu meinem Hausarzt gehen oder erst einmal zu einem Spezialisten?
Avatar #720508
e.ne
am Mittwoch, 8. November 2017, 12:46

Schlafprobleme - die sich durch das ganze Leben ziehen

Manche Eltern "härten" ihre Kinder vom Säuglingsalter auch gern "ab". Sie frieren im Bett/in ihren Zimmern, werden als Säuglinge ohne Mützchen im Winter draußen herum getragen u.ä.
verbunden mit einer nicht Sachgerechten Ernährung, wechselnden Ruhezeiten - viel Unruhe im Leben
erwerben sie kein Gefühl für sich. - Sie sollen "Schreikinder" sein - "ADHS"Probleme haben uva
Folge: Sie wissen nie genau was richtig ist, weder für sich noch für Andere. Lernschwierigkeiten,
Verhaltensauffälligkeiten, Gegenteil - es "anders" und besser "wissen" ...
Mögliche Gefährdung: Früher Alkohol-Drogenversuch/missbrauch > Spielsucht ...
"Schlafstörungen" zu wenig Schlaf inbegriffen.
Avatar #720508
e.ne
am Mittwoch, 8. November 2017, 05:38

Schlafprobleme?

Das liegt gewöhnlich an der Ernährung. Zu wenig! > Zu wenig Schlaf. Unruhe. Quengeln. Weinen ...
Zu viel - der Schlaf ist schlecht - unruhig.
Nicht das Richtige.
Avatar #720508
e.ne
am Mittwoch, 8. November 2017, 05:20

Zwischen 0-6 Monaten und 10,5 - 11 Jahren gibt es Unterschiede.

Säuglinge im Alter von 0-6 Monaten sollten im wesentlichen schlafen, wenn sie nicht gerade
gestillt - gebadet, versorgt werden. Also: 18-20 Stunden.
Und nicht 14,3 Stunden das halte ich entschieden für zu wenig.
16 Stunden Schlaf hielte ich für angemessen für Babies.
14 Stunden für Kleinkinder.
Die 6-7 jährigen erhalten eindeutig zu wenig Schlaf- Es fehlt der Mittagsschlaf.
der ihnen schon ab dem Kindergartenalter in der Kita oder zu Hause vorenthalten wird.
Sie bräuchten 10-12 Stunden.
Die 10-11-jährigen werden je nach Schulform, zusätzlichen Unterricht, Sport, Hobbies kaum mehr als 9,5 Stunden Schlaf erhalten können - wenigstens nicht während der Woche.


LNS

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