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Uniklinik Mainz wird Referenzzentrum für Chirurgie des Magens und Speiseröhre

Dienstag, 14. November 2017

Mainz – Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat die Qualität der Versorgung in der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, und Transplantations­chirurgie (AVTC) der Universitätsmedizin Mainz in einem Rezertifizierungsverfahren bestätigt. Die Fachgesellschaft hat die Klinik in diesem Zuge sogar als ein Referenz­zentrum für die Chirurgie des Magens und der Speiseröhre zertifiziert.

Rund 100 Operationen wegen Magen- und Speiseröhrenkrebs führen die Ärzte der AVTC jährlich durch. Hinzu kommen bis zu 100 Eingriffe bei gutartigen Erkrankungen in diesem Bereich. „Vor allem den zuletzt deutlich gesteigerten OP-Zahlen ist es zu verdanken, dass wir jetzt das deutschlandweit erste Referenzzentrum für die Chirurgie des Magens und der Speiseröhre sind“, sagte der Direktor der Klinik, Hauke Lang.

Im Rahmen der Zertifizierung überzeugten sich die Auditoren der DGAV unter anderem davon, dass die Eingriffe leitliniengerecht, qualitätsorientiert und zeitgerecht erfolgen. Im Prüfbericht ist zudem aufgeführt, dass ein adäquates Qualitätsmanagement in der AVTC die Behandlungsprozesse und die Ergebnisqualität regelmäßig überprüft. Des Weiteren hielten die Prüfer fest, dass das Team der AVTC über „sehr gute Kenntnisse in der robotischen Chirurgie“ verfügt.

„Die Auszeichnung als Referenzzentrum ist natürlich ein absoluter Meilenstein für unsere Klinik. Das unterstreicht, dass wir eine der kompetentesten Kliniken für die Behandlung von Magen- und Speiseröhrenkrebs in Deutschland sind“, sagte der Vorstandsvorsitzende und medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz,  Norbert Pfeiffer. © hil/aerzteblatt.de

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