Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Pharmamanager soll neuer Ge­sund­heits­mi­nis­ter in den USA werden

Montag, 13. November 2017

Alex Azar, damals Generalsekretär des US-Ge­sund­heits­mi­nis­teriums, spricht am 8. Juni 2006 in Washington (USA). /dpa

Washington – US-Präsident Donald Trump hat den 50-jährigen Alex Azar als neuen Ge­sund­heits­mi­nis­ter der USA vorgeschlagen. Azar war unter George W. Bush bereits von 2005 bis 2007 stellvertretender Ge­sund­heits­mi­nis­ter und zuletzt Manager bei dem auf Diabetesmittel und Psychopharmaka spezialisierten Arzneimittelunternehmen Eli Lilly mit Sitz im Bundesstaat Indiana.

Azar soll auf Tom Price folgen, der im September hatte zurücktreten müssen. Ihm waren unter anderem Unregelmäßigkeiten in Zusammenhang mit Flügen in Regierungsmaschinen vorgewor­fen worden. „Er wird ein Star sein, für bessere Gesundheitsversorgung und geringere Kosten für Medikamente“, schrieb Trump heute auf Twitter über Azar. Das Gesundheitssystem der USA leidet derzeit unter anderem unter extrem hohen Preisen für Arzneimittel. Eine Reform ist Trump jedoch trotz republikanischer Mehrheiten in Senat und Abgeord­netenhaus nicht gelungen.

Azar, der noch vom Senat bestätigt werden muss, gilt als entschiedener Gegner von „Obamacare“, dem Gesundheitssystem, geschaffen von Trumps Amtsvorgänger Barack Obama. Er vertritt die Ansicht, dass eine Änderung des Systems auch ohne Beteiligung des Kongresses möglich ist.

Azar ist im Direktorengremium des American Council on Germany, einer Organisation zur Verbesserung der transatlantischen Beziehungen. Dem Gremium gehört unter anderem auch der CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg an. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

17.11.17
Opiatentzug: Naltrexon und Buprenorphin in Studie gleich gut wirksam
New York – Die Opioidkrise, die von der US-Regierung jetzt zu einem nationalen Notstand erklärt wurde, wird die Behandlung Hunderttausender Abhängiger erforderlich machen. Das National Institute on......
16.11.17
Sondierungen auf der Zielgraden: Mehr Einigkeit als Streit bei Gesundheit
Berlin – Bevor die Vorsitzenden der vier Parteien in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die letzten großen Streitthemen diskutieren und sich möglichst einigen wollen, haben die Unterhändler ein......
14.11.17
Plädoyer für Pflegeinitiative und Bürokratieabbau
Düsseldorf – Für die Verbände und die Spitzenorganisationen der Krankenhausträger und der Pflegeberufe steht eine nachhaltige Verbesserung der finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen im......
13.11.17
Fachkräftemangel zentrales Problem der Krankenhäuser
Düsseldorf – Personalsicherung und Fachkräftemangel in der Pflege sind die zentralen Reformbaustellen in der kommenden Legislaturperiode. Das machten die Referenten auf dem 40. Deutschen......
10.11.17
USA verbieten alle Fentanyl-ähnlichen Medikamente
Washington – Als Reaktion auf die Schmerzmittelabhängigkeit von Millionen US-Bürgern hat das Justizministerium in Washington ein Verbot aller mit dem Mittel Fentanyl verwandten Medikamente......
09.11.17
Kalifornien schränkt Pestizideinsatz nahe Schulen ein
Sacramento – Im US-Staat Kalifornien wird der Einsatz von Pestiziden in der Nähe von öffentlichen Schulen und Kindergärten eingeschränkt. Wie die zuständige Umweltbehörde in der Landeshauptstadt......
01.11.17
Jamaika-Parteien legen erste Ideen in der Gesundheitspolitik vor
Berlin – Es war schon spät am Montagabend, als die möglichen künftigen Jamaika-Koalitionäre ihr erwartetes Papier zu Gesundheit und Pflege veröffentlichten. Auf rund 1,5 Seiten war da zusammengefasst,......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige