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Ärzteschaft

Künftige Hausärzte wollen Kompetenzzentren Weiterbildung mitgestalten

Dienstag, 14. November 2017

Berlin – Die Kompetenzzentren Weiterbildung sind nach Auffassung der „Jungen Allgemeinmedizin Deutschland“ (JADE) eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden Weiterbildungsstrukturen und werden die Weiterbildung inhaltlich und strukturell verbessern. „Als größtes Forum angehender Allgemeinmediziner möchte die JADE aktiv in den Aufbau und die Gestaltung der Kompetenzzentren einbezogen werden“, hieß es gestern aus der Nachwuchsorganisation.

In den vergangenen Monaten sind in verschiedenen Bundesländern Kompetenzzentren Allgemeinmedizin entstanden, so in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und in Nord­rhein-Westfalen. Rechtliche Grundlage ist das GKV-Versorgungs­stärkungsgesetz. Es hat im Juli 2015 das „Förderprogramm Weiterbildung“ Allgemeinmedizin als Paragraf 75a in das fünfte Sozialgesetzbuch aufgenommen. Die Zentren bieten überregionale Begleitseminare für Ärzte in Weiterbildung an, Mentorenprogramme und Train-the-Trainer-Seminare für Weiterbilder. 

„Durch den Einbezug didaktischer Konzepte, Orientierung am kompetenzbasierten Curriculum Allgemeinmedizin und die akademische Anbindung besteht die Chance für die Weiterbildung, nicht mehr nur ‚learning by job‘ zu sein, sondern sich ihren Namen zu verdienen“, hieß es aus der JADE. Damit sei das Fach Allgemeinmedizin allen anderen Fachgebieten einen großen Schritt voraus.

Die Nachwuchsorganisation fordert, alle Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt Allgemeinmedizin sollten einen niedrigschwelligen Zugang zu einem Kompetenzzentrum erhalten. Dessen Angebote sollten aber freiwillig sein. Außerdem sollte die JADE beim Aufbau und der Gestaltung der Zentren einbezogen zu werden. © hil/aerzteblatt.de

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