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Ärzteschaft

Konferenz zu Fragen des Lebensendes im Vatikan

Dienstag, 14. November 2017

Berlin – Eine Konferenz zu Fragen der Sterbehilfe und des ärztlich assistierten Suizids veranstaltet die Bundesärzte­kammer (BÄK) gemeinsam mit dem Weltärztebund (World Medical Association, WMA) und der pontifikalen Akademie „pro Vita“ des Vatikan am 16. und 17. November im Vatikan.

Frank Ulrich Montgomery, Präsident der BÄK und stellvertretender Vorsitzender der WMA, erklärte, bei der zweitägigen Veranstaltung würden auch Referenten auftreten, die eine Gesetzgebung pro Sterbehilfe unter­stützten, ebenso wie solche, die sich der Teilnahme von Ärzten an solchen Praktiken widersetzten.

Umfassende Debatte

Zu den Vortragenden gehören laut BÄK Mediziner, Rechtsanwälte, Experten für Palliative Care und medizinische Ethik, Theologen und Philosophen. „Sie werden die verschiedenen Strategien zu diesen Themen diskutieren, Patientenrechte und Behandlungs­beschränkungen untersuchen und die öffentliche Meinung zu Fragen zum Lebensende berücksichtigen“, so Montgomery.

Ziel ist laut den Organisatoren, das gesamte Spektrum der Problematik mit den verschiedenen medizinischen, theologischen, rechtlichen und ethischen Ansätzen zu diskutieren und vor dem Hintergrund wach­sender medizin-technischer Möglichkeiten Standards in der ärztlichen Behandlung am Lebensende zu beraten.

Der Weltärztebund veranstaltet zu diesen Themen Konferenzen auf verschiedenen Kontinenten, um die Diskussion auf globaler Ebene adäquat zu begleiten. „Der Zweck dieser Veranstaltungen ist es, die WMA bei der Überlegung zu unterstützen, ob sie ihre Politik in Bezug auf Sterbehilfe und ärztlich assistierten Suizid überarbeiten oder so belassen soll, wie sie ist“, erläuterte Ardis Hoven, Vorsitzender des WMA-Rats. © hil/aerzteblatt.de

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