Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Konferenz zu Fragen des Lebensendes im Vatikan

Dienstag, 14. November 2017

Berlin – Eine Konferenz zu Fragen der Sterbehilfe und des ärztlich assistierten Suizids veranstaltet die Bundesärzte­kammer (BÄK) gemeinsam mit dem Weltärztebund (World Medical Association, WMA) und der pontifikalen Akademie „pro Vita“ des Vatikan am 16. und 17. November im Vatikan.

Frank Ulrich Montgomery, Präsident der BÄK und stellvertretender Vorsitzender der WMA, erklärte, bei der zweitägigen Veranstaltung würden auch Referenten auftreten, die eine Gesetzgebung pro Sterbehilfe unter­stützten, ebenso wie solche, die sich der Teilnahme von Ärzten an solchen Praktiken widersetzten.

Umfassende Debatte

Zu den Vortragenden gehören laut BÄK Mediziner, Rechtsanwälte, Experten für Palliative Care und medizinische Ethik, Theologen und Philosophen. „Sie werden die verschiedenen Strategien zu diesen Themen diskutieren, Patientenrechte und Behandlungs­beschränkungen untersuchen und die öffentliche Meinung zu Fragen zum Lebensende berücksichtigen“, so Montgomery.

Ziel ist laut den Organisatoren, das gesamte Spektrum der Problematik mit den verschiedenen medizinischen, theologischen, rechtlichen und ethischen Ansätzen zu diskutieren und vor dem Hintergrund wach­sender medizin-technischer Möglichkeiten Standards in der ärztlichen Behandlung am Lebensende zu beraten.

Der Weltärztebund veranstaltet zu diesen Themen Konferenzen auf verschiedenen Kontinenten, um die Diskussion auf globaler Ebene adäquat zu begleiten. „Der Zweck dieser Veranstaltungen ist es, die WMA bei der Überlegung zu unterstützen, ob sie ihre Politik in Bezug auf Sterbehilfe und ärztlich assistierten Suizid überarbeiten oder so belassen soll, wie sie ist“, erläuterte Ardis Hoven, Vorsitzender des WMA-Rats. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

10. April 2018
Reims – Neues Kapitel im Fall des langjährigen Komapatienten Vincent Lambert: Das medizinische Team des Krankenhauses CHU Reims hat sich für einen Behandlungsstopp ausgesprochen. „Alles wurde nach den
Ärzte für Behandlungsstopp von Komapatient Lambert
3. April 2018
Hamburg – Fast 100 Patienten haben beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn einen Antrag zum Erwerb eines todbringenden Medikamentes gestellt. Exakt 98 Anträge sind bis
Fast 100 Anträge auf todbringende Arznei
13. März 2018
Karlsruhe – Das Bundesverfassungsgericht wird ohne den Richter Peter Müller über die Verfassungsbeschwerden gegen das neue Sterbehilfegesetz entscheiden. Dies teilte der Zweite Senat des Gerichts
Sterbehilfegesetz: Bundesverfassungsgericht lehnt Richter wegen Befangenheit ab
8. März 2018
Berlin – Ein Berliner Arzt ist in einem Prozess um Sterbehilfe freigesprochen worden. Der 68-Jährige habe einer 44 Jahre alten und unheilbar kranken Patientin bei ihrem Suizid geholfen, sich dabei
Arzt in Sterbehilfeprozess freigesprochen
8. März 2018
Den Haag – In den Niederlanden untersucht die Staatsanwaltschaft vier weitere Fälle von Sterbehilfe. Sie seien im vergangenen Jahr von der Regionalen Kontrollkommissionen für Sterbehilfe (RTE) an die
Niederländische Staatsanwaltschaft untersucht Sterbehilfefälle
7. März 2018
Den Haag – In den Niederlanden ist die Zahl der Fälle von aktiver Sterbehilfe im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 6.585 angestiegen. Das seien 4,4 Prozent aller Todesfälle in den Niederlanden,
Mehr Sterbehilfefälle in den Niederlanden
5. März 2018
Paris – Fachkräfte in der Palliativpflege in Frankreich haben ein Manifest gegen aktive Sterbehilfe veröffentlicht. „Entlasten und begleiten ja – den Tod geben, nein“, heißt es in dem Dokument, wie

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige