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Erstes Zentrum für Gebärmutter­transplantationen vor Zulassung

Donnerstag, 16. November 2017

München/Erlangen – In Erlangen soll das bundesweit erste Zentrum für Gebärmutter­transplantationen zugelassen werden. Dafür hat sich der bayerische Krankenhaus­planungsausschuss heute in München ausgesprochen, wie Bayerns Gesundheits­ministerin Melanie Huml (CSU) nach der Sitzung mitteilte. Die Zulassung soll zunächst auf drei Jahre befristet werden. Vor einer endgültigen Entscheidung wird außerdem noch eine ethische Bewertung durch die Bayerische Lan­des­ärz­te­kam­mer eingeholt.

Huml sagte, ungewollte Kinderlosigkeit könne Frauen psychisch stark belasten. Zum Beispiel durch Fehlbildungen sei ein Verlust der Gebärmutter schon in jungen Jahren möglich. „Es ist wichtig, den betroffenen Frauen zu helfen – und eine Gebärmutter­transplantation kann dafür sorgen, dass ein Kinderwunsch doch noch erfüllt wird.“

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Mit der Gebärmuttertransplantation wird nach Humls Worten medizinisch, aber auch juristisch Neuland betreten. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Krankenhaus­planungsausschusses sei gewesen, dass das Universitätsklinikum Erlangen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin und des Fertilitätserhalts seit vielen Jahren über eine herausragende Expertise verfüge. Die mit der Gebärmuttertransplantation einher­gehen­den Risiken würden wegen des hochqualifizierten Ärzteteams als beherrschbar bewertet. © dpa/aerzteblatt.de

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