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Politik

Innovationsausschuss veröffentlicht Liste der Förderprojekte zu neuen Versorgungsformen

Mittwoch, 22. November 2017

Berlin – Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) hat jetzt bekannt gemacht, welche weiteren Projekte zu neuen Versorgungsformen er künftig fördern wird. Auf die im Februar veröffentlichte Förderbekanntmachung waren innerhalb der gesetzten Fristen 69 Anträge eingegangen, 62 von ihnen waren formal einwand­frei. Der Innovationsausschuss entschied sich zur Förderung von 26 Projekten. Sie werden mit den restlichen für 2017 für die neuen Versorgungsformen noch zur Verfügung stehenden Mitteln gefördert.

Zu den 26 Projekten gehören unter anderem eine „Smartphone-gestützte Migräne­therapie“ (Antragsteller: Charité – Universitätsmedizin Berlin), eine „Optimierung der Notfallversorgung durch strukturierte Ersteinschätzung mittels intelligenter Assistenz­dienste“ (Antragsteller: Universitätsmedizin Göttingen) und eine „Sozialmedizinische Nachsorge für schwer chronifizierte pädiatrische Schmerzpatienten“ (Antragsteller: Vestische Caritas Kliniken gGmbH).

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„Sobald die Projektnehmer die für die Auszahlungen erforderlichen Auflagen erfüllt haben, können die Fördergelder ausgezahlt werden. Dies erfolgt regulär immer zur Mitte eines Quartals über das Bundesversicherungsamt“, hieß es aus dem Innovations­ausschuss. 

„Die aktuell veröffentlichten Projekte stießen bei allen im Innovationsausschuss Beteiligten – Vertreter der Kassen, der Leistungserbringer, der Ministerien einschließ­lich Expertenbeirat – auf breite Zustimmung, weil sie neue, überzeugende und zukunftsweisende Ansätze vorgelegt haben“, sagte der Vorsitzende des Innovations­ausschusses, Josef Hecken. Seiner Auffassung nach habe der Ausschuss bereits nach knapp zwei Jahren Laufzeit seine Rolle als Impulsgeber für die Verbesserung der Versorgung gefestigt, sagte er. 

Auch die nächste Förderrunde ist bereits vorbereitet: Bis zum 20. Februar 2018 beziehungsweise 20. März 2018 sind Förderanträge zur Versorgungsforschung und zu neuen Versorgungsformen möglich.  © hil/aerzteblatt.de

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