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Ausland

Medizinische Versorgung in Ostukraine sehr schlecht

Montag, 27. November 2017

Köln – Die Hilfsorganisation Cap Anamur hat die medizinische Versorgung der Bevölkerung in der Ost-Ukraine bemängelt. Krankenhäuser seien geschlossen oder aufgegeben worden, sagte der Vorsitzende Werner Strahl im Deutschlandfunk.

Es gebe so gut wie keine staatliche Versorgung – und wenn, dann müssten die Menschen sich ihre Medikamente selbst kaufen. Für arme und vor allem ältere Menschen sei das nicht möglich. Im kommenden Jahr plane die Regierung eine große Gesundheitsreform nach dem Vorbild von US-Präsident Barak Obama.

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Nirgendwo auf der Welt habe er Menschen in so schlechter, trauriger und ängstlicher Stimmung getroffen wie bei seiner Erkundungsreise entlang der Minsker Demarka­tions­linie, sagte Strahl weiter.

Zwar habe sich die wirtschaftliche Lage der Bevölke­rung in den vergangenen zwei Jahren etwas gebessert. Sie werde aber immer schlechter, je weiter östlich man komme. Junge Menschen seien aus dem Kriegsgebiet weggezogen, zurück blieben vor allem die Alten. Um sie zu unterstützen, verteile Cap Anamur dort derzeit Hygiene­artikel. © kna/aerzteblatt.de

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