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Politik

Niedersachsens Krankenhäuser fordern Investitionsprogramm „Digitalisierung“

Montag, 27. November 2017

Hannover – Die Krankenhäuser in Niedersachsen beklagen fehlende finanzielle Mittel, unter anderem um sich gegen Cyberkriminalität abzusichern. Notwendig sei eine Anhebung der Investitionsförderung, erklärte die Niedersächsische Krankenhaus­gesellschaft (NKG) heute in einem Brief an alle Landtagsabgeordneten. „Dazu gehört auch ein Sonderinvestitionsprogramm Digitalisierung“, sagte NKG-Verbandsdirektor Helge Engelke. Schließlich sei die Digitalisierung im Gesundheitswesen ein wesent­licher Eckpfeiler der digitalen Strategie der neuen rot-schwarzen Landesregierung.

Insgesamt müsse das Volumen der Krankenhausinvestitionen zumindest verdoppelt werden, forderte Engelke außerdem. Die im Wahlkampf von der CDU genannte Zahl von 200 Millionen Euro für Einzelinvestitionen ist aus Sicht der NKG ein „Einstieg in die Diskussion im Sinne einer Untergrenze“. Bisher stellte das Land etwa für Baumaß­nah­men der Kliniken insgesamt rund 120 Millionen Euro jährlich zur Verfügung.

Die abgelöste rot-grüne Regierung hatte zudem ein Sondervermögen aufgelegt, um den Investitionsstau an den niedersächsischen Kliniken abzubauen. Dieses sei aber mit einer zusätzlichen Belastung für die betroffenen Häuser verbunden, kritisierte Engelke. Sie profitierten zwar von dem Sondervermögen, müssten dafür aber an anderer Stelle größere Einsparungen vornehmen. © dpa/aerzteblatt.de

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