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Politik

Asthma-Behandlungs­programm auch für Kleinkinder

Freitag, 1. Dezember 2017

/bubutu, stock.adobe.com

Berlin – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das strukturierte Behandlungs­programm (Disease-Management-Programm, DMP) für Asthmapatienten ergänzt und spezifiziert. So sollen beispielsweise künftig auch Kleinkinder von dem Programm profitieren. Bevor das neue DMP umgesetzt werden kann, muss das Bundesgesund­heits­ministerium dem Beschluss jedoch noch zustimmen.

„Zu den Versorgungsaspekten, die nunmehr stärker fokussiert werden, zählt beispiels­weise die Berücksichtigung von therapierelevanten Begleiterkrankungen wie Adiposi­tas oder Refluxbeschwerden, ein Medikamentenmanagement bei Multimorbidität sowie das Angebot von Tabakentwöhnungsprogrammen“, erklärte Regina Klakow-Franck, Vorsitzende des DMP-Unterausschusses.

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Eine weitere Neuerung: Die Teilnahme am DMP Asthma soll künftig bereits ab dem zweiten Lebensjahr möglich sein, „denn Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern unter fünf Jahren“, so Klakow-Franck. Bis eine Lungenfunk­tions­messung beim Kind möglich sei, erfolge die Einschreibung der Kleinkinder auf Basis festgelegter klinischer Kriterien.

Spezielle Schulungen für Kleinkinder sowie konkrete Informationen der Eltern zu Heilungschancen und Behandlungsmöglichkeiten der chronischen Erkrankung runden das Paket ab. Darüber wurde die DMP-Neuauflage um Empfehlungen zum Medikamentenmanagement, Tabakentwöhnungsangebote sowie aktualisierte Qualitätsziele und -indikatoren ergänzt. © hil/sb/aerzteblatt.de

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