NewsPolitikBayern investiert Millionen in die Geburtshilfe
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Bayern investiert Millionen in die Geburtshilfe

Mittwoch, 6. Dezember 2017

München – Rund 30 Millionen Euro will Bayern jährlich in die Geburtshilfe investieren. Anfang Januar soll ein flächendeckendes Hilfsprogramm starten, das finanzielle Zuschüsse für Landkreise und kreisfreie Städte vorsieht, wie Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) gestern nach der Kabinettssitzung sagte.

„Die beiden Schwerpunkte sind die Unterstützung der Kommunen bei der Sicher­stellung der Hebammenhilfe und ein Strukturförderprogramm für Geburtshilfe­abteilungen im ländlichen Raum“, erklärte Huml. Der Landtag muss den geplanten Ausgaben noch zustimmen.

Anzeige

Landkreise und kreisfreie Städte sollen im kommenden Jahr für jedes neugeborene Kind pauschal 40 Euro bekommen, die sie in die Hebammenhilfe investieren können, wie Huml erklärte.

25 Millionen Euro und damit der Großteil der Förderung soll über Kommunen an defizitäre Geburtshilfestationen von Krankenhäusern gehen, die als Hauptversorger in ihren Regionen etabliert sind. Dieser Teil des Hilfsprogramms wird von 2019 an für Verluste ausgezahlt, die 2018 entstanden sind. 15 Prozent der Defizite müsse aber die Kommune übernehmen. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Oktober 2018
Kopenhagen – Frauen, die während einer Schwangerschaft eine Präeklampsie entwickeln, hatten in einer landesweiten Kohortenstudie aus Dänemark im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2018; 363: k4109) ein
Präeklampsie könnte vaskuläre Demenz im Alter fördern
17. Oktober 2018
Berlin – Hebammen und Entbindungshelfer sollen künftig in einem dualen Studium statt wie bisher an Hebammenschulen auf den Beruf vorbereitet werden. Das kündigte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn
Große Koalition diskutiert über Reform der Hebammenausbildung
17. Oktober 2018
New York – Frauen in Industrieländern wie Deutschland, Italien, Spanien und Japan bringen ihre Kinder in zunehmend höherem Alter und nichtehelich zur Welt. In diesen Ländern sind Frauen im
Frauen in Industrieländern bringen Kinder immer später zur Welt
16. Oktober 2018
Toronto – Frauen, die wegen einer Krebserkrankung eine Strahlentherapie oder kardiotoxische Zytostatika erhalten haben, erleiden bei einer späteren Schwangerschaft häufig eine Herzinsuffizienz. Dies
Schwangerschaften gefährden Herz von Krebsüberlebenden
15. Oktober 2018
Berlin – Damit kleine Kinder nicht an Zucker gewöhnt werden, will Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) bis Ende 2019 süßende Zutaten in Babytees aus dem Verkehr ziehen. „Die Produkte für
Klöckner will zusätzlichen Zucker in Babytees verbieten
15. Oktober 2018
Berlin – Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat die von Abgeordneten des Bundestags angestrebte Klärung ethischer Fragen bei Bluttests für Schwangere etwa auf ein Down-Syndrom positiv aufgenommen. „Da man
Bundesärztekammer begrüßt parlamentarische Debatte über pränatale Bluttests
12. Oktober 2018
Bonn – Der PDE-5-Hemmer Sildenafil darf nicht zur Behandlung von intrauterinen Wachstumsstörungen eingesetzt werden. Dies geht aus einem Rote-Hand-Brief hervor, den die Hersteller auf Anweisung des
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER