NewsVermischtesKrebshilfe: Filme mit Raucherszenen ins Nachtprogramm verbannen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Krebshilfe: Filme mit Raucherszenen ins Nachtprogramm verbannen

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Lindenstrasse, Sendung vom 3. Dezember /Screenshot DÄ

Stuttgart – Filme mit Raucher-Szenen sollten nach Ansicht der Deutschen Krebshilfe ins Nachtprogramm der Fernsehsender verbannt werden. „In zahlreichen Krimis greift der Kommissar zur Zigarette“, sagte Vorstandschef Gerd Nettekoven der Heilbronner Stimme.

„Besonders beunruhigend ist dabei, dass häufig schon im Nachmittags- und Vorabendprogramm geraucht wird, da diese Sendungen oft von Kindern und Jugendlichen gesehen werden.“ So werde etwa in der TV-Serie „Lindenstraße“ nicht nur häufig geraucht, sondern das Rauchen auch positiv dargestellt, monierte er. Nettekoven schlug für deutsche Sender eine Richtlinie vor, nach der Filme und Serien mit Raucher-Szenen erst spät ausgestrahlt werden.

Anzeige

Dadurch würden wesentlich weniger Kinder und Jugendliche solchen Szenen in Filmen ausgesetzt. „Dies wäre ein deutliches Signal der Fernsehsender, dass sie den Jugendschutz wirklich ernst nehmen“, sagte Nettekoven der Zeitung.

Der Suchtexperte und Psychologe Reiner Hanewinkel von der medizinischen Fakultät in Kiel hatte in diesem Jahr 81 Kinofilme untersuchen lassen, die für den Deutschen Filmpreis Lola und den Oscar eingereicht wurden. Das Ergebnis: In 60 der Produktionen (74 Prozent) wurde geraucht. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #79783
Practicus
am Sonntag, 28. Oktober 2018, 14:48

Dann aber auch

weg mit Alkoholkonsum im Fernsehen. Auch Alkohol ist ein Klasse-1-Krebserreger ohne Schwellendosis und auch Alkohol kann Sucht auslösen.
Ein Raucher im Fernsehen ist nicht schlimmer als die Prosecco-saufenden Shopping-Queens am Nachmittag, Weingeist als Teamgeist in allen Fernsehserien, trinkende Vorbildfiguren überall. Sportsendungen umrahmt von Bierwerbung, Talkshows ohne Qualm, aber mit reichlich Alkohol...
Es gibt kaum noch rauchene Kommissare, die saufen stattdessen ohne Ende.
Und was soll im Film als nächstes verboten werden? Schokolade? Torten? üppige Dinées? Cola und Limonade?
Avatar #731292
cis2000
am Samstag, 27. Oktober 2018, 22:13

Weg mit Filmen mit Rauchern!

Zitat: „In zahlreichen Krimis greift der Kommissar zur Zigarette“
Ok! Weg mit Filmen in denen geraucht wird! Wir sind alles Meschen, welche mit dem Rauchen anfangen, weil man einen Film gesehen hat. Prima!!!
MfG
LNS

Nachrichten zum Thema

12. Februar 2019
Hamburg – In Hamburg soll künftig ein Gesetz für einen besseren Schutz der Besucher von Shisha-Bars vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen sorgen. Eine entsprechende Vorlage von Gesundheitssenatorin Cornelia
Hamburgs Senat beschließt Gesetzentwurf zu Gesundheitsschutz in Shisha-Bars
12. Februar 2019
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat sich kürzlich für ein weitreichendes Werbeverbot für Zigaretten ausgesprochen. Der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) geht das nicht weit genug. „Mit einem
Tabakwerbeverbot muss E-Zigaretten einschließen
11. Februar 2019
Hamburg – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat sich im Kampf gegen Krebs für ein weitreichendes Werbeverbot für Zigaretten ausgesprochen. „Die Zahlen sprechen für sich: Ein Fünftel aller
Spahn für weitreichendes Werbeverbot für Zigaretten
5. Februar 2019
Los Angeles – Ein Abgeordneter in Hawaii will künftig nicht mehr nur junge Menschen, sondern alle unter 100 Jahren vor dem Rauchen schützen. Sein Gesetzesvorschlag sieht vor, das Mindestalter für den
Abgeordneter will Zigarettenverkauf in Hawaii weitgehend verbieten
4. Februar 2019
Berlin – In die seit langem festgefahrene Debatte um ein Verbot der Tabakwerbung auf Plakatflächen in Deutschland kommt erste Bewegung. Die Fachpolitiker der Union im Bundestag einigten sich
Bewegung im Streit um Verbot der Tabak-Plakatwerbung
30. Januar 2019
Luxemburg – Das europaweite Verkaufsverbot für aromatisierte Tabakprodukte ist nach einem Urteil des Europäische Gerichtshofs (EuGH) rechtens. Das Verbot verstoße nicht gegen die Grundsätze des freien
Europäischer Gerichtshof bestätigt Verkaufsverbot für Aromatabak
29. Januar 2019
Heidelberg – Tabakwerbung auf Plakatwänden ist in Deutschland wesentlich präsenter als in anderen Ländern. Das geht aus einer neuen Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in acht
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER