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Politik

Arbeitgeberverband Pflege gegen flächendeckende Tarifverträge

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Berlin – Der Arbeitgeberverband Pflege hat heute flächendeckenden allgemein­verbind­lichen Tarifverträgen eine Absage erteilt. Der Verband wendet sich damit gegen entsprechende Bestrebungen auf Länderebene. „Die Tarifautonomie darf nicht durch eine emotionsgetriebene Politik unterminiert werden“, mahnte Friedhelm Fiedler, Vizepräsident des Arbeitgeberverbandes Pflege. Tarifautonomie sei ein hohes Gut und müsse geschützt werden.

Der Arbeitgeberverband fordert zudem, dass die Kommission, die über den Pflegemindestlohn berät und entsprechende Vorschläge macht, künftig fairer besetzt wird. Statt bisher nur einen Sitz für die privaten Pflegeunternehmen auf der Arbeitgeberbank in der Kommission wären zwei Sitze angemessen, hieß es.

Der Mindestlohn in der Altenpflege steigt zum 1. Januar 2018 an. Im Westen einschließlich Berlin liegt er dann bei 10,55 Euro, der Mindestlohn Ost beträgt künftig 10,05 Euro. Dieser Mindestlohn ist eine Untergrenze, die nicht unterschritten werden darf, und er betrifft vor allem Pflegehilfskräfte und Betreuer. © may/EB/aerzteblatt.de

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