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Tuberkulose-Fälle in Dresden: Schulbetrieb läuft wieder

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Mycobacterium tuberculosis unterm Elektronenmikroskop /dpa
Mycobacterium tuberculosis unterm Elektronenmikroskop /dpa

Dresden – Zwei der vier in Dresden diagnostizierten Fälle von Lungentuberkulose sind als offene Tbc eingestuft und so mit einer Ansteckungsgefahr verbunden. Wie die Stadt gestern informierte, werden in den kommenden Tagen noch mehr als 500 Schüler von zwei betroffenen Schulen getestet. Ein erster Fall war im September aufgetaucht. Danach wurden etwa 100 Kontaktpersonen getestet, im November wurden dann drei weitere Erkrankungen festgestellt.

Nicht alle haben aber den Status offene Tuberkulose, bei der Erreger nach außen gelangen können und schon im Mikroskop sichtbar sind. Details zu den Patienten werden aus Datenschutzgründen nicht veröffentlich. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um drei Schüler und einen Lehrer. Tuberkulose ist eine meldepflichtige Erkrankung.

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Die betroffenen Schulen und das Dresdner Gesundheitsamt sehen keine Versäumnisse bei der Informationsweitergabe an Eltern und Schüler. Es habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für andere Schüler gegeben, die keinen unmittelbaren Kontakt zu den Erkrankten hatten, hieß es. Der Schulbetrieb läuft während der Tbc-Tests weiter. © dpa/aerzteblatt.de

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