Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Kampf gegen Diabetes: WHO lobt Südafrikas Steuer auf süße Softdrinks

Donnerstag, 7. Dezember 2017

/dpa

Johannesburg – Als Maßnahme gegen Diabetes dürften Cola, Fanta und andere Süß­getränke in Südafrika schon bald deutlich teurer werden. Die Weltgesundheits­organisation (WHO) lobte eine vom Parlament beschlossene Steuer als eine Initiative, mit der anderen Ländern in Afrika und im Rest der Welt ein wichtiges Vorbild gegeben werde.

Den Abgeordneten müsse gratuliert werden für ihre „Standhaftigkeit gegenüber dem enormen Druck der (Getränke-)Industrie“, erklärte WHO-Landeschef Rufaro Chatora gestern Abend. Die Preiserhöhung von durchschnittlich schätzungsweise elf Prozent soll ab April wirksam werden.

Die Getränkeindustrie hatte sich vehement gegen die Steuer gewehrt. Der WHO zufolge haben weltweit bereits mehr als 30 Länder eine Steuer auf zuckrige Getränke beschlossen, darunter Großbritannien und Frankreich. Auch in Deutschland gibt es Forderungen danach.

Solche Steuern sollen dabei helfen, den weiteren Anstieg von Diabetes zu begrenzen. Kritiker sehen die Steuer jedoch mehr als eine neue Einnahmequelle für den Staat und weniger als ein effektives Mittel der Gesundheitspolitik. Denn die meisten Menschen dürften auch weiterhin Softdrinks kaufen – nur eben etwas mehr dafür bezahlen. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

25. Mai 2018
Amsterdam – Die Implantation eines Hirnschrittmachers bei einem Patienten mit Zwangsstörungen hatte einen überraschenden Nebeneffekt: Der Mann, der gleichzeitig unter einem Typ-2-Diabetes litt, konnte
Hirnschrittmacher lindert Typ-2-Diabetes
23. Mai 2018
Kassel – Übergewicht könnte künftig Tabakmissbrauch als Hauptrisikofaktor für Tumorerkrankungen ablösen. Das berichten Ernährungsmediziner und Wissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für
Übergewicht könnte Hauptrisikofaktor für Tumorerkrankungen werden
22. Mai 2018
Hannover – Die niedersächsische Landesregierung ist gegen die Einführung eines Schulfachs Ernährung. „Nicht jede gesellschaftliche Fehlentwicklung lässt sich in der Schule und durch neue Schulfächer
Niedersachsen lehnt Schulfach Ernährung ab
22. Mai 2018
Beijing – Wer täglich ein Ei isst, könnte sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen signifikant um 26 % senken im Vergleich zu Menschen, die komplett auf Eier verzichten. Zu diesem Ergebnis kommen
Ein Ei pro Tag könnte das Schlaganfallrisiko reduzieren
22. Mai 2018
Potsdam – Sowohl die Mutter als auch der Vater beeinflussen über ihre Ernährung die Gesundheit ihres Kindes. Und zwar schon vor einer Schwangerschaft. Zu diesem Ergebnis kommt ein deutsch-chinesisches
Ernährungsfehler des Vaters beeinflussen die Gesundheit seiner Kinder
17. Mai 2018
Düsseldorf – Die Zahl der Amputationen der unteren Extremität bei Menschen mit Diabetes ist zwischen 2008 und 2012 zurückgegangen. Allerdings bleibt Diabetes die Hauptursache für derartige
Weniger Amputationen der unteren Extremität bei Menschen mit Diabetes
17. Mai 2018
Mainz – Kinder mit chronischen Erkrankungen wie Asthma oder Diabetes Typ 1 liegen bereits am Ende der ersten Klasse in den schulischen Kernfächern Lesen, Schreiben, Mathematik, Naturwissenschaft und

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige