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Vermischtes

Zikavirus: Bisher 15 Infizierte in Bayern

Dienstag, 12. Dezember 2017

München – 15 Zika-Infektionen sind in diesem Jahr bislang in Bayern gemeldet worden. Alle Betroffenen hatten sich nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten wie Kuba, Curaçao, Barbados und Mexiko - bisher ist keine Übertragung innerhalb Bayerns bekannt.

„Es gibt keinen Grund zur Entwarnung“, betonte Ministerin Melanie Huml (CSU). Zwar sei etwa in Mittel- und Südamerika eine Abschwächung der Zikavirus-Epidemie zu beobachten. Es bestehe aber „nach wie vor die Gefahr, sich bei Reisen in Risikogebiete mit dem Zikavirus zu infizieren“. Gerade Schwangere und Frauen, die schwanger werden wollen, sollten deshalb auf Empfehlung des Auswärtigen Amtes keine Reisen in Zikavirus-Ausbruchsgebiete unternehmen.

In erster Linie werden Zikaviren durch den Stich infizierter Mücken übertragen. Aber auch eine sexuelle Übertragung ist möglich. Mögliche Symptome sind Hautausschlag, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen. „Wer diese Symptome an sich bemerkt, sollte zum Arzt gehen“, sagte Huml.

Außerdem riet sie, Reisende in tropische Länder sollten sich über den aktuellen Stand der Zikavirusinfektionen in der jeweiligen Region informieren und von einem Tropen- oder Reisemediziner beraten lassen. Bei unvermeidbaren Reisen in Risikoländer sollten konsequent Schutzmaßnamen zur Vermeidung von Mückenstichen getroffen werden. © dpa/aerzteblatt.de

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