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Falscher Notfallmediziner in Schleswig-Holstein aufgeflogen

Dienstag, 19. Dezember 2017

Flensburg – Jahrelang ist ein Mann aus Schleswig-Holstein als falscher Notfall­mediziner im Einsatz gewesen. Weil der 35-Jährige aufgrund von Hinweisen aus seinem Umfeld aufflog, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei. Vorwürfe sind Urkundenfälschung, Amtsmissbrauch und Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz.

Wie die Polizei heute weiter mitteilte, wurde bei einer Durchsuchung seines Hauses auf seinem Computer eine gefälschte Approbation gefunden. Der 35-Jährige habe gestanden, sagte ein Sprecher.

Den Angaben zufolge war der aus dem Kreis Schleswig-Flensburg stammende Mann seit 2012 zunächst über eine Rettungsorganisation als ehrenamtlicher Helfer und Rettungssanitäter tätig. Er habe dann ein Medizinstudium in Hannover und eine Facharztausbildung zum Chirurgen am Universitätsklinikum in Kiel vorgetäuscht.

Der Mann ließ sich laut Polizei in Deutschland und Dänemark bei Motorsport­veranstaltungen gegen Honorar als Notfallarzt einsetzen, hauptsächlich im dänischen Padborg. © dpa/aerzteblatt.de

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Staphylococcus rex
am Mittwoch, 20. Dezember 2017, 18:14

Anmerkungen zur Sache..

Es handelt sich hier um einen klaren Fall eines Hochstaplers und Betrügers. Bei einer vorherigen Tätigkeit als „ehrenamtlicher Helfer und Rettungssanitäter“ sind sicher Grundkenntnisse bei der Versorgung Verletzter vorhanden. Ob diese Kenntnisse für den Ernstfall bei Motorsportveranstaltungen ausreichend sind, wage ich zu bezweifeln. Wenn er sich als Notfallmediziner bezahlen lässt, ist dies kein Kavaliersdelikt, sondern vorsätzlicher Betrug.

Und Anmerkungen zum Kommentar von Tom Hofmann...

@Redaktion DÄ: Wie lange müssen wir die beiden rechtsextremen Forentrolle Tom Hofmann und jpink noch ertragen? Gehen Sie in die Historie beider Accounts und prüfen Sie, wie viele sachbezogene Beiträge diese beiden Nutzer verfasst haben! Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, im Normalfall werden Fehltritte einzelner Nutzer durch die Gegenrede Anderer korrigiert. Ein normaler Dialog mittels Gegenrede ist mit diesen beiden Nutzern unmöglich, deren Beiträge beruhen nicht auf einem Irrtum, sondern auf bewusster Provokation und Verzerrung der Wirklichkeit. Wenn die Redaktion des DÄ nicht von ihrem Hausrecht und ihrer Pflicht als Betreiber dieses Forums Gebrauch macht, dann sendet die Redaktion des DÄ das fatale Signal, dass derartige Beiträge in Zukunft die neue Normalität der Umgangsformen in diesem Forum darstellen. Unter diesen Umständen sind die Fähigkeiten eines Forums zur Selbstregulation und zur Selbstreinigung überfordert. Dabei haben Sie in Ihren Regeln zur Netiquette eine klare Ansage für diesen Fall; bitte halten Sie sich daran:

https://www.aerzteblatt.de/foren/netiquette
„ Propaganda, sexistische oder rassistische Äußerungen führen zur sofortigen Löschung des Kommentars und zur umgehenden Sperrung des Accounts.“
Patroklos
am Mittwoch, 20. Dezember 2017, 14:12

Auffällige Ähnlichkeit!

Die Ähnlichkeit des Avatarbildes von Tom Hofmann mit dem folgenden antisemitischen Bild ist auffällig und schlimm:

https://theuglytruth.files.wordpress.com/2016/02/america-dollar-israel-jews.jpg?w=620

Wenn schon nicht die Kommentare des Teilnehmers zu einer Sperre führen, dann sollte spätestens hier die Moderation der Kommentarseite tätig werden!!

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