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Politik

Mehr Betten in Hamburger Kliniken

Freitag, 22. Dezember 2017

Hamburg – In Hamburg ist die Zahl der stationären Betten um 377 und die der teilstationären Behandlungsplätze um 40 gestiegen. Darauf hat die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg heute hingewiesen. Die Hansestadt hat damit das ursprünglich erst für 2020 geplante Ausbauziel bereits jetzt erreicht.

„Wir haben in Hamburg eine Reihe von seltenen überregionalen Versorgungs­ange­boten, die besondere medizinische Expertise und technische Ausstattung bieten. Diese ‚Leuchttürme‘ werden wir nun erstmal im Krankenhausplan ausweisen“, sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD).

Der Behörde zufolge werden mit der jetzt erfolgten Zwischenfortschreibung des Krankenhausplans die vollstationären Kapazitäten ab Januar auf eine Bettenzahl von 12.509 sowie die teilstationären Kapazitäten auf 1.269 Behandlungsplätze erhöht. Zudem weist der Krankenhausplan ab 2018 erstmals Zentren für besondere Aufgaben in 21 Versorgungsbereichen an 32 Standorten aus. Dazu gehören etwa Transplanta­tions­zentren, Herzzentren, Traumazentren, altersmedizinische Zentren, Zentren für seltene Erkrankungen oder für Kinderchirurgie und Brandverletzungen.

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Durch die Ausweisung im Krankenhausplan können die Krankenhäuser mit den Krankenkassen über Zuschläge verhandeln, mit denen beispielsweise spezielle Leistungen und besondere Koordinierungsaufgaben zusätzlich vergütet werden. „Gerade bei speziellen medizinischen Leistungen, die sehr komplex, selten oder extrem kostenaufwendig sind, kann damit die notwendige Expertise in Hamburg konzentriert und entsprechend vergütet werden“, erklärte Prüfer-Storcks.

Eine weitere Neuerung im Krankenhausplan betrifft die Fachgebiete „Innere Medizin“ und „Chirurgie und Orthopädie“. Ab kommendem Jahr weist der Plan auch die entsprechenden Teilgebiete aus. Dadurch sollen sich Patienten leichter in den Versorgungsangeboten der Hamburger Plankrankenhäuser zurechtfinden. © hil/sb/aerzteblatt.de

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