Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Englischer NHS testet Ausnüchterungs­zentren

Freitag, 29. Dezember 2017

London – Der englische Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) testet zum Jahreswechsel in Ausgehvierteln mobile Ausnüchterungszentren. In den sogenannten „drunk tanks“ (etwa: Auffangbecken für Betrunkene) können Partygänger medizinisch versorgt werden und sich sogar ausnüchtern.

Das soll die Rettungskräfte entlasten, die nach NHS-Angaben an Wochenenden in der Zeit um Weihnachten und Neujahr mit bis zu 70 Prozent ihrer Kapazitäten mit Betrun­kenen beschäftigt sind.

„Wenn der Gesundheitsdienst alles dafür tut, um sich um kranke und bedürftige Patienten zu kümmern, die berechtigterweise und wirklich unsere Hilfe brauchen, ist es einfach egoistisch, wenn Notärzte und Rettungssanitäter zu Partygängern geschickt werden, die zu viel getrunken haben und nur einen sicheren Platz brauchen, um auszuschlafen“, sagte NHS-Chef Simon Stevens einer Mitteilung zufolge.

Wie der NHS mitteilte, soll das Projekt bei Erfolg flächendeckend im Land zum Einsatz kommen. In Newcastle, Bristol, Manchester und Cardiff sind die Speziallastwagen bereits im Einsatz. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

13. April 2018
München/London – Weniger ist besser: Die Richtwerte für den Konsum von Alkohol sind in vielen Ländern einer Untersuchung zufolge zu hoch – auch in Deutschland. Eine große Übersichtsstudie zeigt, dass
Schon geringe Menge Alkohol steigert Sterberisiko
28. März 2018
Berlin – Der Alkoholkonsum sinkt in Deutschland nur geringfügig auf jährlich 10,7 Liter Reinalkohol pro Kopf. Im internationalen Vergleich sei dies immer noch ein sehr hoher Wert, weshalb Deutschland
Alkohol: Deutschland bleibt ein Hochkonsumland
15. März 2018
Oxford – In England und Wales ist es in den ersten sieben Wochen des Jahres zu einem deutlichen Anstieg der Todesfälle gekommen, den ein Editorial im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2018; 360: k1090) mit
NHS-Krise: Mehr als 10.000 zusätzliche Todesfälle zu Jahresbeginn in England und Wales
13. März 2018
Berlin – Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (Brexit) könnte Auswirkungen auf die Zulassungen von Arzneimitteln haben. Das befürchtet der Verband der forschenden
Pharmaindustrie besorgt über Brexit-Auswirkungen
12. März 2018
Tübingen/Berlin – Eine neue Internetseite will Schwangeren helfen, während der Schwangerschaft auf Alkohol und Zigaretten zu verzichten. Das von der Universität Tübingen und der Bundeszentrale für
Onlineberatung gegen Alkohol- und Tabakmissbrauch in der Schwangerschaft
2. März 2018
Sydney – Australische Forscher um Thomas Denson von der University of New South Wales haben mittels Magnetresonanztomographien (MRT), die den Blutfluss im Gehirn messen, untersucht, warum Menschen oft
Warum Alkohol Menschen aggressiver macht
1. März 2018
Teheran – Trotz des absoluten Alkoholverbots im streng islamischen Iran gibt es im Land fünf Millionen Alkoholiker. Diese Zahl gab der Parlamentarier Ali Afraschteh gestern bekannt, wie die

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige