NewsPolitikLuftrettung in Sachsen dank Übergangs­vereinbarung gesichert
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Luftrettung in Sachsen dank Übergangs­vereinbarung gesichert

Mittwoch, 3. Januar 2018

/ADAC-Presse

Chemnitz – Mit einer Zwischenlösung ist die Luftrettung in Sachsen für das Jahr 2018 gerettet worden. Durch eine Übergangsvereinbarung sei der Betrieb mit den bisherigen Dienstleistern ADAC und DRF Luftrettung an den Standorten Dölzig-Schkeuditz, Bautzen, Dresden und Zwickau vertraglich bis zum 31. Dezember gesichert worden, teilte die Krankenkasse IKK classic gestern mit. Diese ist federführend für die sächsischen Kassen und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in der Vergabekommission für die Luftrettung bei der Landesdirektion Sachsen (LDS).

Zum 31. Dezember 2017 war ein Großteil der bisherigen Vereinbarungen zur Luftrettung in Sachsen nach acht Jahren ausgelaufen. Daher hätte der Betrieb für die vier Standorte durch die Landesdirektion neu ausgeschrieben werden müssen, teilte die IKK mit. Dies sei jedoch bis Ende vorigen Jahres nicht erfolgt.

Anzeige

„Ohne vertragliche Regelungen wäre die Luftrettung im Freistaat Sachsen für 2018 nicht sichergestellt“, sagte Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic. Die Kasse gehe davon aus, dass bis Mitte des Jahres die Ausschreibung und dann für 2019 eine reguläre Vergabe der Luftrettung erfolge. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

12. September 2018
Wiesbaden – Mit dem neuen Rettungsdienstgesetz soll die Zahl der Fehleinsätze in Hessen verringert werden. Nach dem gestern im Wiesbadener Landtag verabschiedeten Gesetz können die Verantwortlichen in
Neues Rettungsdienstgesetz in Hessen verabschiedet
30. August 2018
Berlin – Auch das Land Berlin nutzt seit diesem Jahr den webbasierten Interdisziplinären Versorgungsnachweis (Ivena), mit dem Rettungsdienst und Krankenhäuser digital miteinander vernetzt werden. Das
Berlin übernimmt Notfallplattform Ivena
28. August 2018
Berlin – Ein 23-jähriger Mann, der Rettungskräfte behinderte, die ein Kind in einer Kita in Berlin wiederbeleben wollten, ist vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro
Autofahrer wegen Störung von Rettungseinsatz verurteilt
20. August 2018
Chemnitz – Für die Luftrettung in Sachsen sind bis 2026 weiterhin die Deutsche Stiftung Luftrettung DRF und die Luftrettung des ADAC verantwortlich. Die Landesdirektion Sachsen erteilte ihnen den
ADAC und DRF bis 2026 weiter im Luftrettungsdienst für Sachsen
10. August 2018
Weimar – Thüringen will die Zahl seiner Rettungsleitstellen deutlich reduzieren. Ein gestern in Weimar vorgestelltes Gutachten im Auftrag des Innenministerium empfiehlt, statt der bisherigen 13 nur
Rettungsleitstellen in Thüringen sollen reduziert werden
8. August 2018
Filderstadt – Unfälle, akute Herzerkrankungen und Schlaganfälle waren mit 5.075, 2.450 und 1.007 Einsätzen im ersten Halbjahr 2018 die häufigsten Alarmierungsgründe für einen Luftrettungseinsatz des
Luftrettung bei Unfällen und Herzinfarkt besonders wichtig
7. August 2018
Wiesbaden – Hessen will Lkw-Fahrer für mehr Sicherheit auf den Autobahnen im Land stärker in die Pflicht nehmen. Innenminister Peter Beuth (CDU) startete heute in Zusammenarbeit mit dem
LNS
NEWSLETTER