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Krankenhaus­infektionen in Berlin haben zugenommen

Freitag, 5. Januar 2018

Berlin – In Berliner Krankenhäusern hat es im vergangenen Jahr einen sprunghaften Anstieg von Krankenhausinfektionen gegeben. Verzeichnet wurden 225 Ausbrüche, bei denen sich 1.763 Patienten in Kliniken mit Krankheitserregern ansteckten, wie aus der Antwort der Senatsverwaltung für Gesundheit auf eine FDP-Anfrage hervorgeht. 2016 waren es 59 Ausbrüche, die 424 Patienten trafen. Je nach Keim sind Krankenhaus­infektionen meldepflichtig.

Hauptursache für den Anstieg 2017 waren Infektionen mit Noroviren. Dieser Keim war allein für 141 Ausbrüche auf Stationen verantwortlich, von denen 1.302 Patienten betroffen waren. An zweiter Stelle standen 37 Rotavirusausbrüche. Die Infektion traf 208 Patienten.

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Von zehn auf nur noch einen Ausbruch zurück gingen hingegen gemeldete Ansteckun­gen mit multiresistenten Bakterienstämmen (MRSA), die in der Regel nicht auf gängige Antibiotikagruppen reagieren. Waren davon 2016 noch 24 Patienten betroffen, blieb es in diesem Jahr in Berlin bei zwei Ansteckungen. Auch Infektionen mit dem Bakterium Klebsiella, das in der Regel nicht auf Penizillin reagiert, gingen zurück.

Hintergrund könnte sein, dass viele Kliniken ihr Hygienemanagement mit Blick auf multiresistente Keime in den vergangenen Jahren verbessert haben. © dpa/aerzteblatt.de

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