NewsHochschulenNeue Forschungs­partnerschaft zwischen Berlin und Oxford
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Neue Forschungs­partnerschaft zwischen Berlin und Oxford

Dienstag, 9. Januar 2018

Berlin – Eine neue Forschungspartnerschaft zwischen der University of Oxford und vier Berliner Einrichtungen – der Charité - Universitätsmedizin Berlin, der Freien Universi­tät Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin – soll für die Beteiligten neue Anstöße in verschiedenen akademischen Disziplinen eröffnen. Die fünf Institutionen haben dazu eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Die Kooperation ist die erste gemeinsame Vereinbarung zwischen allen vier beteiligten Berliner Einrichtungen und einem internationalen Partner.

„Die Vereinbarung wird Wissenschaftlern und Forschern der University of Oxford die Möglichkeit bieten, während eines Aufenthalts in Berlin mit Kollegen der Charité, den drei Berliner Universitäten sowie zahlreichen anderen Forschungseinrichtungen in der Region Berlin-Brandenburg zusammenzuarbeiten“, hieß es aus der Charité. Gleichzeitig werde die Partnerschaft Akademiker, Forscher und Studierende aus Berlin dabei unterstützen, Zeit an der University of Oxford zu verbringen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen ein Oxford-Berlin-Forschungszentrum am Standort Berlin und ein entsprechendes „Berliner Haus“ in Oxford entstehen.

„Durch ihre Zusammenarbeit bilden unsere Universitäten eine einzigartige Allianz und führen den Weg an, die Zukunft der europäischen Forschung zu gestalten“, betonte Michael Müller, regierender Bürgermeister von Berlin. Er zeigte sich überzeugt, dass die Initiative die Position Berlins als einen der international führenden Stand­orte für Forschung und Innovation weiter stärken werde.

Anzeige

Für Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin, stellt die Partner­schaft ein „neues Momentum internationaler akademischer Verbundenheit dar“. Es sei in Zeiten europäischer Selbstzweifel von herausragender Bedeutung, dass Wissenschaft, die per se international sei, Grenzen überwinde.

„Das Vereinigte Königreich verlässt zwar die Europäische Union, nicht jedoch Europa. Diese Forschungspartnerschaft, in die einige der besten Forschungseinrichtungen in Europa eingebunden sind, soll auf Oxfords bisheriger weitreichender Beteiligung an euro­päischer Spitzenforschung aufbauen“, sagte Louise Richardson, Vizekanzlerin der University of Oxford.

Die fünf Einrichtungen haben bereits ein interdisziplinäres akademisches Workshop-Programm gestartet, dem weitere Kooperationen von Wissenschaftlern aus allen vier Berliner Einrichtungen und aus akademischen Abteilungen Oxfords folgen sollen. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

12. November 2018
Duisburg/Essen – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Programm „Exzellenz in der Medizin: Clinician Scientist Academy der Universitätsmedizin Essen“ (UMEA) in den kommenden drei
Programm soll Vereinbarkeit von Forschung und Klinik fördern
6. November 2018
Berlin – Der australische Bundesstaat Queensland und das Land Berlin wollen künftig in der Medizin und der Gesundheitsforschung eng zusammenarbeiten. Eine entsprechende Absichtserklärung hat der
Berlin und Queensland wollen im Gesundheitsbereich eng zusammenarbeiten
5. November 2018
Bonn – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zusammen mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz ein neues Informationsportal zu deutschen
Onlineportal bündelt Informationen zu mehr als 25.000 deutschen Forschungsinstitutionen
30. Oktober 2018
Berlin – Das Potenzial klinischer, nichtkommerzieller Studien ist in Deutschland noch längst nicht ausgeschöpft. Zu diesem Ergebnis kommen sowohl die Senatskommission für Grundsatzfragen in der
Handlungsbedarf bei klinischen Studien
25. Oktober 2018
Berlin – Mehr Anstrengungen dabei, exzellente Wissenschaftler auszubilden, aber auch, diese nach Deutschland zu holen und hier zu halten, fordert die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag. „Der
Ruf nach mehr Anstrengungen zur Wissenschaftsförderung
23. Oktober 2018
Gießen/Bonn – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert in den kommenden drei Jahren ein neues Clinician-Scientist-Programms an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Das „Justus Liebig
Millionenförderung für neues Clinician-Scientist-Programm in Gießen
22. Oktober 2018
Berlin – Das Potenzial klinischer Studien in Deutschland ist nicht ausgeschöpft, lautet das Fazit des Wissenschaftsrates, die der Generalsekretär Thomas May heute in Berlin auf der Herbstsitzung
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER