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Apobank mahnt bundesweite Digital-Health-Stra­tegie an

Mittwoch, 10. Januar 2018

Düsseldorf – Einen ordnungspolitischen Rahmen für den Umgang mit digitalen Anwendungen im Gesundheitswesen hat der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank), Ulrich Sommer, gefordert.

„In den aktuellen Diskussionen rund um die Regierungsbildung nimmt eine Digital-Health-Strategie kaum Raum ein“, kritisierte er auf dem gesundheitspolitischen Jahresauftakt der Bank Anfang Januar. Zu dem Treffen waren rund 500 Gäste aus dem Gesundheitswesen und der Gesundheitspolitik nach Düsseldorf gekommen.

Potenzial der Digitalisierung nutzen

Sommer kritisierte, der Streit um die Bürgerversicherung verstelle häufig den Blick auf andere wichtige Fragen. „Eine davon ist die Digitalisierung des Gesund­heitswesens. Hier schlummert noch viel Potenzial, das System effizienter zu gestalten“, sagte Sommer.

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Zwar etablierten sich im Augenblick die ersten digitalen Lösungen im Gesundheits­system, doch sehr viele Anwendungen seien in einer Warteschleife gefangen, weil in Deutschland eine übergeordnete Strategie für die Digitalisierung im Gesundheitswesen fehle. „Dafür die wesentlichen Grundlagen festzulegen, beispiels­weise hinsichtlich der Datenhoheit oder der Vernetzung der Sektoren, halte ich für eine vordringliche gesundheitspolitische Aufgabe der kommenden Regierung“, sagte der Apobank-Vorstandsvorsitzende.

Er kündigte an, die Bank werde in diesem Jahr ein Digital-Health-Kompetenzzentrum aufbauen. Es soll Heilberuflern Beratung und Orientierung bei den digitalen Anwen­dungen im Gesundheitswesen bieten. © hil/aerzteblatt.de

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