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Köln: Neue klinische Forschergruppe zu Nierenerkrankungen

Freitag, 12. Januar 2018

Köln – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert eine neue klinische Forscher­gruppe an der Uniklinik Köln. Die dran beteiligten 19 Wissenschaftler wollen patho­physiologische Erkenntnisse zur Funktionsweise der Nierenfilter in neue Therapien übertragen. Die Förderung läuft bis zum Jahr 2020 und umfasst knapp vier Millionen Euro. Das Team der Forschergruppe besteht aus klinisch tätigen Ärzten und Biologen, die ihre Erfahrung aus der Grundlagenforschung einbringen.

„Wir werden Kräfte bündeln, um pathophysiologische Prinzipien, die an Modellorga­nismen untersucht wurden, und neu identifizierte genomische Veränderungen bei Menschen in die Krankenversorgung zu übertragen“, sagte einer der Leiter der Gruppe, Thomas Benzing, Direktor der Klinik II für Innere Medizin und Leiter des Zentrums für Molekulare Medizin Köln (ZMMK). Es gehe darum, neue diagnostische und therapeu­tische Verfahren für Patienten zu entwickeln.

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Die klinische Forschergruppe basiert auf Kooperationen der Klinik II für Innere Medizin, des Instituts für Pathologie, der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie des Instituts für Humangenetik an der Uniklinik Köln. Sie arbeitet außerdem eng mit dem Exzellenzcluster CECAD („Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases“) sowie dem ZMMK zusammen. © hil/aerzteblatt.de

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