Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

E-Zigaretten sollen vorerst nicht besteuert werden

Freitag, 12. Januar 2018

/Chris Hertzschuch, stock.adobe.com

Brüssel/Berlin – Eine Besteuerung der zunehmend beliebten E-Zigaretten ist nach einem Medienbericht nicht in Sicht. Die EU-Kommission wolle sich gegen die EU-weite Einführung einer Steuer auf die Flüssigkeit aussprechen, die in den elektronischen Zigaretten erhitzt und von Nutzern inhaliert wird, wie Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten berichten.

Die Zeitungen berufen sich auf einen Report der Brüsseler Behörde. Die EU-Kommission hält die Zeit für einen Steuervorschlag demnach für noch nicht gekommen. Es gebe zu wenige Daten über den vergleichsweise jungen Markt. Es sei „schwierig, Vorhersagen zu machen, wie sich der Markt in der Zukunft entwickeln wird“, zitieren die Zeitungen. Die Kommission macht deutlich, dass zudem zu wenig Klarheit herrsche darüber, wie schädlich das Dampfen sei. Daher sei von der gesund­heits­politischen Perspektive her „eine vorsichtige Annäherung“ an das Steuerthema ratsam, so der Bericht weiter.

Die EU-Kommission will den Zeitungen zufolge frühestens 2019 eine Steuer auf E-Zigaretten wieder prüfen. Dann steht eine Überprüfung der Richtlinie an. Auch bei den sogenannten weniger schädlichen Zigaretten sowie beim Feinschnitt will die EU-Kommission es beim Alten belassen und keine neuen Vorschriften ins Auge fassen.

Ob eine künftige Bundesregierung das Thema angeht, blieb unklar. Das Bundesfinanz­ministerium habe aktuell keine Pläne, berichteten die Zeitungen. Man wolle einer neuen Koalition nicht vorausgreifen. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

12.12.17
Tabakerhitzer: Erste Untersuchungen des BfR bestätigen reduzierte Emission
Heidelberg – Seit Oktober 2017 führt das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) eigene Untersuchungen zu den Emissionen von Tabakerhitzern (tabacco heating-systems, THS) durch. Erste Ergebnisse zu......
24.11.17
Immer mehr Raucher steigen auf E-Zigaretten um
Düsseldorf – Immer mehr Raucher steigen auf E-Zigaretten um. Wie die Wirtschaftswoche heute unter Berufung auf Daten des Marktforschungsinstituts Nielsen berichtete, lag der Umsatz von Händlern,......
23.10.17
Studie: E-Zigaretten lösen potenziell schädliche Immunreaktionen in der Lunge aus
Chapel Hill/North Carolina – E-Zigaretten, die eine Nikotinaufnahme ohne die gesundheitsschädlichen Verbrennungsprodukte des Tabaks versprechen, sind deshalb nicht notwendigerweise harmlos. Eine......
11.10.17
E-Zigarette könnte selbst im Worst Case noch 1,6 Millionen vorzeitige Todesfälle verhindern
München/Tübingen – Mindestens 1,6 Millionen vorzeitige Todesfälle könnten in den USA verhindert werden, wenn ein Großteil der Raucher auf den elektronischen Verdampfer umsteigen würde. Zu diesem......
27.07.17
E-Zigaretten helfen Rauchern aufzuhören
San Diego – Im Jahr 2014/2015 gelang der Rauchstopp deutlich mehr US-Bürgern als in allen Jahren zuvor. Die E-Zigarette könnte ihren Teil dazu beigetragen haben. Denn mit dem elektrischen Dampf gelang......
02.05.17
Strengere Regeln für E-Zigaretten - Neuregelungen im Mai
Berlin – Millionen rauchen sie, nun sind bald neue Regeln bei E-Zigaretten zu beachten. Auch wer in seiner Freizeit gerne Drohnen aufsteigen lässt, muss einiges beachten. Bei Spielzeugen gelten......
05.04.17
E-Zigaretten: Plädoyer für einen Richtungswechsel in der Präventionspolitik
Berlin – Bisher erkennen die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) und Vertreter der Gesundheitspolitik E-Zigaretten nicht als Ausstiegsmittel aus dem Tabakkonsum an. In seinem Buch „Die E-Zigarette.......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige