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Müntefering: Rettungskräfte verdienen Wertschätzung

Freitag, 12. Januar 2018

Berlin – Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat Angriffe auf Rettungs­kräfte scharf verurteilt. „Rettungskräfte, die sich für Menschen in Not einsetzen, verdienen Respekt und Wertschätzung, egal, ob sie beruflich oder ehrenamtlich engagiert sind“, sagte der Präsident des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) heute in Berlin. Jegliche Form verbaler Attacken, Gewalt oder Behinderung ihrer Arbeit sei inakzeptabel und müsse konsequent geahndet werden.

In der Silvesternacht war von zahlreichen Attacken auf Rettungskräfte und Polizei berichtet worden. Den Angaben zufolge wurden auch ASB-Rettungkräfte beschimpft, bespuckt, attackiert oder mit Raketen beschossen. Müntefering forderte eine „klare Distanzierung der gesamten Bevölkerung“ von den Angriffen. Als Folge solcher Angriffe könne die Zahl der freiwilligen Helfer sinken. „Für Menschen in Not und ihre Helfer wird das ein Risiko“, betonte Müntefering. Auch für Staat und Gesellschaft könne das teuer werden.

Im vergangenen April hatte der Bundestag zum besseren Schutz von Vollstreckungs­beamten und Rettungskräften die Strafen deutlich verschärft. Täter können bis zu fünf Jahren Haft erhalten. „Das Gesetz zur Stärkung des Schutzes von Rettungskräften und Vollstreckungsbeamten im letzten Jahr war ein wichtiger Schritt“, sagte Müntefering. © kna/aerzteblatt.de

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