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Vermischtes

Haftstrafe für Arzt wegen sexuellen Missbrauchs von Patientinnen

Donnerstag, 18. Januar 2018

Ansbach – Wegen sexuellen Missbrauchs von drei psychisch labilen Patientinnen ist ein Arzt in Bayern zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Er darf außerdem fünf Jahre lang keine Frauen psychotherapeutisch behandeln.

„Er hat das Vertrauen als Arzt grob missbraucht“, sagte der Vorsitzende Richter des Landgerichts Ansbach gestern bei der Urteilsbegründung. Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten in ihren nicht öffentlichen Plädoyers viereinhalb Jahre Haft und ein fünfjähriges Berufsverbot gefordert.

Arzt will Zulassung neu beantragen

Der Mediziner mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung hatte seine Zulassung als Arzt wegen der Vorwürfe bereits freiwillig abgegeben. Sein Verteidiger sagte, er wolle sie aber wieder beantragen. Das dazu notwendige Verfahren dauert in der Regel ein bis zwei Jahre. Der Anwalt kündigte nach dem Urteil außerdem an, in einem halben Jahr erleichterte Haftbedingungen für seinen Mandanten beantragen zu wollen. Dies ist frühestens nach der Hälfte der verhängten Freiheitsstrafe möglich. Der Arzt sitzt seit rund einem Jahr in Untersuchungshaft.

Die Frauen waren teilweise wegen schwerer psychischer Probleme bei dem Mediziner in Behandlung. Der 63-Jährige hatte beim Prozessauftakt Mitte Dezember eingeräumt, Sex mit ihnen gehabt zu haben – dies sei aber in beiderseitigem Einverständnis geschehen. Wie oft, wisse er aber nicht mehr. Zum Geschlechtsverkehr mit seinen Patientinnen soll es überwiegend in den Abendstunden in der Praxis im mittelfränki­schen Feuchtwangen gekommen sein.

Die Anklage ging von 122 Fällen zwischen den Jahren 2012 und 2015 aus. Die Richter legten den Schwerpunkt aber auf bestimmte Fälle. Verurteilt wurde der Mann wegen sexuellen Missbrauchs in 74 Fällen. Der 63-Jährige sei Arzt aus Leidenschaft, hatte der Verteidiger in seinem Plädoyer betont. „Wir wollen ihm nicht absprechen, dass sein Herz groß war. Er hätte sich aber andere Wege dafür suchen müssen“, sagte der Richter. Körperliche Nähe berge Gefahren der Grenzüberschreitungen – und dazu sei es gekommen.

Die Anwältin der Patientinnen, die als Nebenklägerinnen auftraten, sagte, ihre Mandan­tinnen litten noch immer sehr unter den Vorfällen. Sie seien aus der Therapie direkt in die nächste Therapie gekommen. Der Angeklagte entschuldigte sich in seinem Schlusswort bei den Opfern und bei seiner eigenen Familie. Für den Fall, dass er seine Zulassung wieder erhält, möchte er als Notarzt arbeiten. © dpa/aerzteblatt.de

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e.ne
am Freitag, 19. Januar 2018, 06:32

Das so etwas passieren kann, liegt daran ...

dass Männer seit den 68ern denken, Schulwissen, "Abitur gemacht" sei "schlau" - studiert zu haben
genüge - und dann: Ist Mann Gott - er müsse nur noch sich zu sein ...
Irrtümer, Missverständnisse gibt es gar nicht.
Unbekannte Fremde gibt es nicht. Mann weiss alles. Mann kennt alles.
Auf Sprache kann man verzichten - wird verzichtet.
Mann ist was - an Beruf - und sich selbst - das genügt völlig.
Weshalb ich seit 1992 nur noch Niveau von Hilfsarbeiter, Alkoholiker u.ä. sehe ...
Nicht Zurechnungsfähigen
e.ne
am Freitag, 19. Januar 2018, 06:19

Erwachsen werden - sein - Verantwortung übernehmen - Regeln einhalten

Mit 25 Jahren sollte auch das Säugetier Mensch so langsam erwachsen sein/werden. Sich an Regeln halten. Verantwortung übernehmen. - Das will er aber nicht. Er will sich u.a. ausprobieren. Über alle
Regeln sich hinweg setzen - über die Stränge schlagen. Bis er mit 65 in Rente geht. Und dann:
"Mit 66 fängt das Leben erst an"!
e.ne
am Freitag, 19. Januar 2018, 06:02

Naja so wird das gesehen - seit 1990 "ist alles anders" erklärte man in Franken 90er

Ich erlebte das so: Entweder hat Frau "Familie" und "Mann" und Sex und "Kinder" und "Enkel" und
Eigentum und Geld - oder sie hat das alles nicht dann ist sie "seelisch krank!"
Schliesslich gibt es weder Berufsausbildungen Studien für Frau noch Weiterbildungen usw.
Wer also alleine ist, auf Arbeit und Beruf setzt - während Andere auf Mann Heirat Familie Kinder usw
setzen - der ist schon mit Misstrauen zu betrachten - wird diese Person dann z.B. auch nach ihren
diversen Examen betrogen - das kann gar nicht sein - alle Menschen sind lieb und gut, ehrlich und ...
Dann kann es sich nur "um ein sexuelles Verhältnis" gehandelt haben - und Frau schenkte Mann das Geld - (bezahlte praktisch das Auto 2x) und wenn es doch anders war -
dann kann Frau nur "seelisch krank" sein. Normale Menschen werden nämlich weder betrogen -
noch bestohlen - in dem Fall sind sie "verwirrt" oder haben es "verloren"...usw
Der "Arzt" ist sich sicher keiner Schuld bewusst ..."im gegenseitigen Einvernehmen ..."
Auf was für Ideen Männer alles kommen um mit Frau Sex zu haben - um ihr Geld abzuschwatzen -
um sich als armer Schlucker bei ihr einzukuscheln - um sie aus dem Leben zu schlagen - auch als
Richter Arzt - das ist alles schon sehr erstaunlich. - Wie das dann jeweils im Gegenteil weiter geht -
anders interpretiert wird - sie ist die Geschädigte, lebt alleine - erhielt nie Geld von Mann - aber
"Nutte" "Straße" usw.
Die "wir gehen alle im Gefühl" machen sich nie klar, dass Gefühle Spiegelverkehrt sind ...
dass sie letztlich nur Verrückte sind ..
Da hat jedes Haustier mehr Verstand.

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